Silvester 2025/2026: Polizei zieht erfolgreiche Bilanz nach besorgniserregenden Vorfällen

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Mülheim an der Ruhr: Silvesternacht 2025/2026 zeigt weniger Polizeieinsätze, jedoch deutliche Verletzungen und öffentliche Sicherheit.

Mülheim an der Ruhr: Silvesternacht 2025/2026 zeigt weniger Polizeieinsätze, jedoch deutliche Verletzungen und öffentliche Sicherheit.
Mülheim an der Ruhr: Silvesternacht 2025/2026 zeigt weniger Polizeieinsätze, jedoch deutliche Verletzungen und öffentliche Sicherheit.

Silvester 2025/2026: Polizei zieht erfolgreiche Bilanz nach besorgniserregenden Vorfällen

Silvester ist immer ein ganz besonderes Fest – mit Feierei, Feuerwerk und dem ein oder anderen Gläschen Sekt. Doch wie verlief die Silvesternacht 2025/2026 in Köln und anderen deutschen Städten aus Sicht der Sicherheitskräfte? Die vorläufige Bilanz zeigt, dass die Polizei Nordrhein-Westfalen mit hartem Einsatz eine ruhige Nacht gewährleisten konnte.

In Köln waren am Silvesterabend etwa 7.500 Einsatzkräfte vor Ort. Diese umfassen nicht nur reguläre Polizeibeamte, sondern auch die Bereitschaftspolizei, die vor allem in der Silvesternacht hohe Präsenz zeigte. Laut lokalklick.eu konnte die Polizei insgesamt 4.079 Einsätze verzeichnen, was einen Rückgang um etwa 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Diese starke Polizeipräsenz verhinderte weitgehend Auseinandersetzungen und konnte somit für ein ruhiges Miteinander sorgen.

Sicherheit im Fokus

Innenminister Herbert Reul betonte, dass die gute Vorbereitung nicht ohne Herausforderungen blieb. Trotz der positiven Bilanz wurden zahlreiche Polizisten und Rettungskräfte angegriffen. Reul konnte bestimmten mutwilligen Sachbeschädigungen und das Anzünden von Gegenständen im öffentlichen Raum keinen Verständnis entgegenbringen. Besondere Tragik erfuhr die Nacht durch den Tod von zwei jungen Männern in Bielefeld, die aufgrund selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben kamen. Reul bezeichnete diese Vorfälle als tragisch.

Während die Angriffe auf die Polizeikräfte im Vergleich zum Vorjahr zurückgingen – 30 Angriffe wurden verzeichnet, das sind neun weniger als in der letzten Silvesternacht –, konnten 22 Polizisten leicht verletzt werden, was einen Anstieg um fünf gegenüber dem Vorjahr darstellt. Außerdem reduzierte sich die Zahl der Angriffe mit Pyrotechnik um bemerkenswerte 63 Prozent auf 20 Einsätze, im Vergleich zu 54 im Vorjahr. Die Polizei erteilte 1.396 Platzverweise, was einem Anstieg von 16 Prozent entspricht.

Entwicklungen in Sachsen

Die Situation in anderen Städten, wie Leipzig, zeigt jedoch, dass die Herausforderungen auch hier ganz anders gelagert sind. In Leipzig beispielsweise führte die Polizeidirektion von 18:00 Uhr bis 6:00 Uhr einen Einsatz zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit durch. Unterstützt von mehreren Hundertschaften der sächsischen Bereitschaftspolizei erreichte die Stadt über 320 Einsätze, wobei es ebenfalls zu weniger größeren Auseinandersetzungen kam. Temperaturen tief im Minus sorgten auch in dieser Stadt für ein Rückgang an Partei-Gauliken, wie beispielsweise dem Connewitzer Kreuz.

Ein Vorfall, der auf Augustusplatz passierte, illustrierte die Gefahren: Ein Mann feuerte Pyrotechnik in eine Menschenmenge ab und leistete Widerstand bei seiner Festnahme. In vielen Bereichen, vor allem in Brennpunkten, kam es zu Angriffen auf Polizeifahrzeuge, was eine Polizistin leicht verletzte. Die Sicherheitskräfte mussten bereits in den frühen Morgenstunden Wasserwerfer zur Brandbekämpfung einsetzen, nachdem brennende Gegenstände Sicherungen in den Straßen verursachten.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass trotz der Herausforderungen, die insbesondere auch in Form von Pyrotechnik und gewaltsamen Auseinandersetzungen kamen, die Polizei mit einem durchdachten Sicherheitskonzept weitaus besser in der Lage ist, die Bürger zu schützen und die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Hierbei bleibt der Fokus natürlich auch weiterhin dabei, die Sicherheitslage in den Innenstädten und bei größeren Zusammenkünften zu beobachten, um Gewalttaten zu minimieren.

Für ein weiteres tiefgehendes Bild zu den Einsätzen und Herausforderungen in der Silvesternacht kann auch ein Blick auf die Berichterstattung von sachsen.de und mdr.de geworfen werden, die zusätzliche facettenreiche Einblicke und Entwicklungen bieten.