Silvester-Drama in Crans-Montana: 40 Tote bei verheerendem Feuer!
Tragisches Feuer bei Silvesterfeier in Crans-Montana: 40 Tote, viele Verletzte. Ermittlungen laufen zur Brandursache.

Silvester-Drama in Crans-Montana: 40 Tote bei verheerendem Feuer!
Eine tragische Silvesternacht hat die kleine Schweizer Gemeinde Crans-Montana erschüttert. In der Bar „Le Constellation“ brach in der Neujahrsnacht ein Feuer aus, das für mindestens 40 Menschen das Leben kostete und 115 weitere verletzte, viele von ihnen schwer. Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin bezeichnete dieses Drama als eine der schlimmsten Tragödien in der Geschichte des Landes. Wie antennemuenster.de berichtet, schwebten einige der Verletzten in Lebensgefahr, was die ohnehin schon angespannte Situation weiter verschärft.
Das Geschehen nahm gegen 1:30 Uhr seinen Lauf, als ein Alarm einging und die Einsatzkräfte innerhalb von zwei Minuten vor Ort waren. Berichten zufolge ereignete sich ein sogenannter „Flashover“, bei dem ein kleiner Brand abrupt in einen Vollbrand überging, möglicherweise ausgelöst durch eine Explosion oder eine Verpuffung. Laut Augenzeugen war die Flucht aus der Bar aufgrund der beengten Verhältnisse und eingeschränkten Fluchtmöglichkeiten äußerst schwierig, was zu Panik und Chaos führte. Viele Beteiligte waren junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren – die Identifizierung der Todesopfer gestaltet sich schwierig, da viele Opfer stark verbrannt sind. Ermittlungen, auch zur Brandursache, laufen auf Hochtouren. BR.de erwähnt, dass erste Hinweise darauf hindeuten, dass möglicherweise Kerzen auf Champagnerflaschen für den verhängnisvollen Brand verantwortlich waren. Eine mutmaßliche Explosion eines Gegenstands könnte ebenfalls zu dem verheerenden Feuer geführt haben.
Das Ausmaß der Tragödie
Die Folgen des Brandes sind verheerend. Neben den Todesopfern gab es zahlreiche Verletzte, die in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden, oft mit schwersten Verbrennungen. Die öffentliche Anteilnahme ist groß – Hilfsangebote aus Deutschland, Frankreich und Italien gehen ein, um den Betroffenen in dieser schweren Zeit zur Seite zu stehen. Die deutsche Botschaft steht im engen Austausch mit den Schweizer Behörden, um mehr über mögliche deutsche Opfer zu erfahren, wobei die Schweizer Behörden vermuten, dass viele ausländische Gäste betroffen sein könnten.
Dieser verheerende Vorfall hat auch die Sicherheitsvorkehrungen in der Bar auf den Prüfstand gestellt. Die Polizei hat das Gelände um die Bar gesperrt und es gibt viele offene Fragen zu den Brandschutzmaßnahmen und den möglichen Notausgängen, die im Ernstfall unerlässlich sind. Der Walliser Stadtrat hat eine „besondere Lage“ ausgerufen, um Einsatzkräfte und notwendige Mittel zu mobilisieren, während die Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud einen Anschlag als mögliche Ursache ausschließen kann. Die Entwicklungen werden weiterhin genau verfolgt, um Klarheit über die Ursachen und die Verantwortlichkeiten zu gewinnen.
Versicherungsfragen nach dem Unglück
In Anbetracht der Tragödie sind auch Fragen zur Haftung und zu möglichen Entschädigungen nicht zu vermeiden. Schäden durch Feuerwerkskörper, die beispielsweise Autos oder Wohnungen betreffen, können in vielen Fällen durch Versicherungen abgedeckt sein. Informationen wie auf test.de zu lesen sind, werden bei der Regulierung helfen. So wird etwa die private Haftpflichtversicherung des Verursachers für Schäden aufkommen, die durch Gefährdung im Rahmen des Feuerwerks angestoßen wurden. Bei Verletzungen sind die gesetzlichen Krankenversicherungen zuständig, während private Unfallversicherungen für bleibende Schäden aufkommen können.
In einem so bewegenden Augenblick und einer schlimmen Nacht steht Crans-Montana noch lange vor einer Erschütterung. Die internationale Gemeinschaft trauert und zeigt Solidarität. Sicher wird sich zeigen, welche Lehren aus dieser Tragödie zu ziehen sind, um ähnliche Vorfälle in Zukunft so gut wie möglich zu verhindern.