DIGITAL-Awards 2025: Nürnbergs Vision für kommunale Datenrevolution!

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Am 29.10.2025 wurde der DIGITAL-Award verliehen, wobei der Rhein-Kreis Neuss für seine digitale Plattform ausgezeichnet wurde.

Am 29.10.2025 wurde der DIGITAL-Award verliehen, wobei der Rhein-Kreis Neuss für seine digitale Plattform ausgezeichnet wurde.
Am 29.10.2025 wurde der DIGITAL-Award verliehen, wobei der Rhein-Kreis Neuss für seine digitale Plattform ausgezeichnet wurde.

DIGITAL-Awards 2025: Nürnbergs Vision für kommunale Datenrevolution!

Am 29. Oktober 2025 war Nürnberg der Schauplatz für die Verleihung der DIGITAL-Awards, die im Rahmen der Kommunale stattfand. Diese Auszeichnung ehrt die besten kommunalen Digitalprojekte und zeigt, wie die Digitalisierung im kommunalen Bereich voranschreitet. Dabei wurde in drei Kategorien ausgezeichnet, die sowohl kleinere Gemeinden als auch größere Städte und Landkreise umfassten, was zeigt, dass bei der digitalen Transformation alle mit einem guten Händchen dabei sind.

Besonders spannend war die Teilnahme der Städte und Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern. Kloster Lehnin aus Brandenburg sicherte sich mit seiner innovativen Lösung zur Online-Hundeanmeldung den ersten Platz. Die digitale Zahlung erfolgt dabei mittels Bund ID. Den zweiten Platz erreichte Weisendorf aus Bayern mit einem digitalen Zwilling, der Verwaltungs-, Rats- und Bürgeransichten bietet. Bad Soden-Salmünster in Hessen rundete das Podium mit einem dritten Platz ab, dank seiner KI-gestützten Analyse von 34 Prozessen zur Automatisierung. Es zeigte sich, dass auch kleinere Gemeinden in der digitalen Welt Großes leisten können.

Erfolgreiche Projekte aus größeren Städten

Doch auch die größeren Städte waren stark vertreten. Nürnberg selbst setzte sich durch ein ganzheitliches Datenmanagement mit einem Data Governance Board und dem Data Mesh-Prinzip an die Spitze der über 20.000 Einwohner großen Gemeinden. Leipzig folgte auf dem zweiten Platz mit einem KI-gestützten System, das Anfragen automatisiert und so die Prozesse entschlackt. Nettetal aus Nordrhein-Westfalen punktete mit einem Open-Source-KI-Portal zur datenschutzkonformen Dokumentenverknüpfung und sicherte sich den dritten Platz.

Für die Kategorie Landkreise, Ministerien und sonstige Behörden wurde Darmstadt-Dieburg mit seinem Projekt „LaDaDi Kompakt“, das wöchentliche Nachrichten über Social Media verteilt, ausgezeichnet. Der Rhein-Kreis Neuss brillierte auf dem zweiten Platz mit einem digitalen Zwilling und urbaner Datenplattform, während Augsburg mit seiner KI zur Unterstützung in der Jugendhilfe den dritten Platz einnahm. Die Vielfalt und Kreativität der Projekte sind bemerkenswert und zeigen, wie kleine und große Kommunen in Deutschland Verantwortung übernehmen.

Rekordbeteiligung und die Zukunft des DIGITAL-Awards

Das Online-Voting für die Platzierungen, an dem rund 6.500 Stimmen abgegeben wurden, erzielte einen neuen Rekord. Es zeigt, wie groß das Interesse an kommunalen Digitalprojekten und den damit verbundenen Entwicklungen ist. Die Jury setzte sich aus Vertretern von Fachverbänden sowie Experten zusammen, was die Qualität der Bewertungen unterstreicht. Im März 2026 soll die nächste Verleihung des DIGITAL-Awards stattfinden, wobei seit dem 28. Oktober 2025 neue Projekte eingereicht werden können.

Ein Blick auf die Stadt Nürnberg öffnet die Türen zu einer vielversprechenden Vision, in der eine lebendige Datenkultur zum Alltag gehört. Die Stadt verfolgt mit ihrer Strategie einen integrativen Ansatz, um Daten besser zu nutzen und den Bürger:innen näher zu kommen. Hierbei wird auf drei Säulen gesetzt: Technik, Organisation und Qualifikation. Entsprechend sorgt ein Data Governance Board für Standards und die richtige Ethik im Umgang mit den Daten, wie kommunale.de berichtet.

Um den kommunalen Datenraum weiter zu stärken, wurde ein Leitfaden entwickelt, der die Basis für die Sicherung der Datensouveränität legt. Das Ziel ist klar: die Würdigung wertvoller Daten und eine optimale Organisation in der Verwaltung auszubauen. Es werden dabei international bewährte Praktiken analysiert, wie das Beispiel aus Wien zeigt, was die Möglichkeiten für deutsche Kommunen weiter beleuchtet, während Difu.de praktische Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Datenstrategien liefert.

Nürnberg ist somit nicht nur Austragungsort einer bedeutenden Auszeichnung, sondern präsentiert sich auch als Vorbild für digitale Souveränität, Effizienz und Bürgernähe. Die kommenden Monate werden zeigen, wie diese Erfolge weiter ausgebaut werden können und welche innovativen Ideen die Kommunen auf Lager haben.