Fehmarn feiert: Dritter Platz beim Wettbewerb für fairen Handel!
Fehmarn erreicht beim Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ den 3. Platz und fördert nachhaltigen Handel in der Region.

Fehmarn feiert: Dritter Platz beim Wettbewerb für fairen Handel!
Die idyllische Stadt Fehmarn krempelt die Ärmel hoch und feiert einen großartigen Erfolg: Bei der diesjährigen Ausschreibung „Hauptstadt des Fairen Handels“ konnte die Gemeinde den dritten Platz in der Kategorie der kleinen Kommunen erzielen. In diesem Wettbewerb, der im Auftrage des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ins Leben gerufen wurde, zeigen deutschlandweit 92 Kommunen aus 13 Bundesländern ihr Engagement für Fairness und Nachhaltigkeit im Handel. Fehmarn, die erste Teilnahme der Insel an diesem Wettbewerb, erhielt dafür ein Preisgeld von 10.000 Euro.
Die Auszeichnung wurde am 1. November 2025 in einem festlichen Rahmen in München verliehen. Beate Burow, Peter Mester und Alexandra Schliebener nahmen den Preis stolz entgegen. Bürgermeister Jörg Weber unterstrich die Wichtigkeit des fairen Handels für die Gemeinde und zeigte sich begeistert über die Rückmeldung zu den Anstrengungen der Stadtverwaltung.
Ein Blick auf die Wettbewerbsergebnisse
Fehmarn belegt zwar den dritten Platz, doch die Konkurrenz war stark. Der Sieger in der Kategorie small municipalities, die Inselgemeinde Langeoog aus Niedersachsen, konnte sich mit einem Preis von 30.000 Euro unter den Teilnehmern durchsetzen. Auch die Stadt Ebern in Bayern schaffte es mit ihrem zweiten Platz und einem Preisgeld von 20.000 Euro zu glänzen.
| Platz | Gemeinde | Preisgeld |
|---|---|---|
| 1 | Langeoog (Niedersachsen) | 30.000 Euro |
| 2 | Ebern (Bayern) | 20.000 Euro |
| 3 | Fehmarn | 10.000 Euro |
In den weiteren Kategorien schnitten auch mehrere andere Städte erfreulich ab. Während Ludwigsburg, Aschaffenburg und Freiberg in der mittleren Kategorie triumphierten, sicherten sich Lübeck, der Rhein-Kreis Neuss und Essen die vorderen Plätze in der Gruppe der großen Kommunen. Zudem wurden Sonderpreise an Neumarkt in der Oberpfalz, Dortmund und Eibenstock vergeben. Der Publikumspreis ging an die Stadt Eltmann in Bayern.
Wofür wird das Preisgeld verwendet?
Das Preisgeld von 10.000 Euro wird von der Fairtrade-Steuerungsgruppe in Fehmarn beraten. Hierbei wird genau überlegt, wie die Mittel optimal eingesetzt werden können, um nachhaltige Projekte in der Gemeinde zu fördern. Da liegt sicher noch einiges an Spielraum, um die fairen Prinzipien weiter auszubauen und das Bewusstsein für nachhaltige Beschaffung zu schärfen.
In Zeiten, in denen der faire Handel immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist Fehmarn ein schönes Beispiel dafür, wie sich auch kleinere Kommunen effektiv für einen guten Zweck einsetzen können. Bleibt zu hoffen, dass diese Auszeichnung ein Ansporn für andere ist, ebenfalls aktiv zu werden! Wer weiß, vielleicht sehen wir Fehmarn im nächsten Jahr ganz oben auf dem Treppchen.