Fußverkehrs-Check läuft! Bewerbungen bis 27. Februar 2026 möglich

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Der Fußverkehrs-Check NRW 2026 fördert die Fußverkehrsplanung im Rhein-Sieg-Kreis. Kommunen können sich bis 27. Februar bewerben.

Der Fußverkehrs-Check NRW 2026 fördert die Fußverkehrsplanung im Rhein-Sieg-Kreis. Kommunen können sich bis 27. Februar bewerben.
Der Fußverkehrs-Check NRW 2026 fördert die Fußverkehrsplanung im Rhein-Sieg-Kreis. Kommunen können sich bis 27. Februar bewerben.

Fußverkehrs-Check läuft! Bewerbungen bis 27. Februar 2026 möglich

Die Bedeutung des Fußverkehrs wird in immer mehr Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises erkannt, und das hat durchaus seine Gründe. Eine gesunde und zufriedene Bevölkerung beginnt direkt vor der eigenen Haustür, und die Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger spielt dabei eine zentrale Rolle. So bewerben sich ab sofort Städte, Gemeinden und Kreise um die Teilnahme am „Fußverkehrs-Check NRW 2026“. Der Bewerbungsschluss ist der 27. Februar 2026. Dies berichtet Honnef heute.

Seit 2019 gefördert vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW und organisiert vom Zukunftsnetz Mobilität NRW, ist der Fußverkehrs-Check eine Initiative zur Verbesserung der Fußverkehrsbedingungen. Das Format umfasst nicht nur gemeinsame Begehungen auf festgelegten Routen, sondern auch Workshops und eine anschließende Analyse, die sowohl die Bürger als auch die Verwaltung aktiv einbindet. Hierbei wird die Zusammenarbeit zwischen diesen Akteuren gezielt gefördert.

Attraktive Fußwege für einen nachhaltigen Nahverkehr

Dr. Norbert Reinkober von go.Rheinland hebt hervor, dass eine attraktive Fußweggestaltung essenziell für die Förderung eines klimafreundlichen Nahverkehrs ist. Konkrete Verbesserungen zeigen bereits frühere Fußverkehrs-Checks, wie zum Beispiel in Lohmar, wo neue barrierefreie Kreuzungen, verkehrsberuhigte Bereiche und Schulwegkonzepte realisiert werden konnten. Solche Entwicklungen machen deutlich, dass die Grundsteinlegung für eine bessere Lebensqualität und Aufenthaltsqualität erfolgreich in Angriff genommen wurde. Land NRW hebt hervor, dass Gehen die umweltfreundlichste Form der Fortbewegung ist.

Jährlich gehen zwischen 30 und 40 Bewerbungen für den Fußverkehrs-Check in Nordrhein-Westfalen ein, wobei letztlich zwölf Kommunen zur Teilnahme ausgewählt werden. Und das nicht ohne Grund: Die Initiative unterstützt Städte bei der Identifizierung und Umsetzung von Verbesserungsmöglichkeiten für den Fußverkehr.

Förderungen und Maßnahmen zur nachhaltigen Mobilität

Was die Förderbedingungen angeht, so sind neben Städten und Gemeinden auch kommunale Unternehmen, Bildungseinrichtungen sowie Vereine antragsberechtigt. Die geförderten Maßnahmen orientieren sich an den lokalen Mobilitätsplänen und sollen die Fußgängerinfrastruktur sowie den öffentlichen Raum aufwerten. Dabei stehen die Verbesserung des Verkehrs und die Implementierung klima- und umweltfreundlicher Mobilitätslösungen im Vordergrund. In.NRW verdeutlicht, dass hierfür die Kosten bis zu 10 Millionen Euro je Projekt übernommen werden können, mit einem hohen Fördersatz von bis zu 90 % für bestimmte Kommunen.

Insgesamt zeigt sich, dass der Fußverkehrs-Check nicht nur als Wettbewerb, sondern als umfassendes Konzept zur nachhaltigen Stadt- und Verkehrsplanung betrachtet werden kann. Die Initiative bietet hilfreiche Unterstützung für die Kommunen in NRW, um Fußgänger nicht mehr auf Restflächen zu verweisen, sondern ihnen einen Raum zu geben, in dem sie sich sicher und wohl fühlen können.