Neues Leben für den alten Hauptbahnhof: Solingens Leuchtturmprojekt!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Solingen plant die Revitalisierung des alten Hauptbahnhofs mit einem kreativen Konzept für Gastronomie und Veranstaltungen.

Solingen plant die Revitalisierung des alten Hauptbahnhofs mit einem kreativen Konzept für Gastronomie und Veranstaltungen.
Solingen plant die Revitalisierung des alten Hauptbahnhofs mit einem kreativen Konzept für Gastronomie und Veranstaltungen.

Neues Leben für den alten Hauptbahnhof: Solingens Leuchtturmprojekt!

Am Donnerstag fand ein rundum informeller Rundgang um den alten Hauptbahnhof in Solingen statt, zu dem sich etwa 120 Interessierte eingefunden hatten. Julia Kunz, Geschäftsführerin der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) Solingen, war ebenfalls anwesend und betonte, dass noch keine endgültigen Entscheidungen bezüglich der Zukunft des Gebäudes gefallen sind. Potenzielle Investoren, darunter Atilla Parlar, Mehmet Ates und Berkan Ugurlu, präsentierten ihre Pläne für das etwa ein Hektar große Areal, das als „Leuchtturmprojekt für die Entwicklung der Solinger Innenstadt“ konzipiert wird. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Gastronomieangeboten, die sowohl mittags für Berufstätige als auch abends für qualitätsbewusste Gäste gedacht sind, wie RP Online berichtet.

Das Interieur der alten Schalterhalle soll flexibel genutzt werden: Veranstaltungen wie Kleinkunstabende, Vernissagen und Familienfeiern sind angedacht. Zudem wird die Fahrgastbrücke in das Konzept integriert, geplant als Kreativmarkt mit Ständen für Gastronomie, Kunst und Handwerk. Besonders interessant ist, dass Kinder und Jugendliche aktiv in den Gestaltungsprozess einbezogen werden sollen. Geplant ist zudem ein Beherbergungsbetrieb im Nebengebäude, dessen genaue Zimmeranzahl noch nicht festgelegt wurde. Ein Fahrradverleih in Kooperation mit einem lokalen Händler wird ebenfalls angeboten.

Innovative Konzepte für den alten Bahnhof

Die Pläne der Investoren sehen außerdem einen „saisonal wandelbaren Raum“ vor. In den warmen Monaten könnte eine Strandbar mit Liegestühlen und leichten Speisen zum Verweilen einladen, während im Winter eine Eislaufbahn und ein Weihnachtsmarkt Besucher anlocken sollen. Ganzjährig soll eine Boulebahn zur Verfügung stehen, die für gemeinschaftliche Aktivitäten genutzt werden kann. Das Konzept wird durch die Bergische Universität, die im ersten und zweiten Obergeschoss ein Forum für Produktdesign schaffen wird, ergänzt. Eine Investition von einem mittleren siebenstelligen Betrag wurde bereits angekündigt, und der Eigentumsübergang an das Investorentrio könnte im ersten oder zweiten Quartal 2024 erfolgen. Wie die Stadt Solingen mitteilt, hat bisher nur ein Bewerber ein Angebot abgegeben, was jedoch nicht die Vielzahl der Interessierten widerspiegelt, die die Stadtentwicklung vorantreiben möchten, so Solinger Tageblatt.

Dezernent Andreas Budde hebt hervor, dass es wichtiger sei, ein überzeugendes Gesamtkonzept zu entwickeln, als sich nur auf den Kaufpreis zu konzentrieren. Diese Herangehensweise ist entscheidend für den langfristigen Erfolg des Projekts und für die Revitalisierung der Innenstadt, insbesondere im Hinblick auf die Gastronomie. Diese spielt nicht nur eine Rolle für touristische Anziehung, sondern auch im sozialen Gefüge der Stadt.

Die Rolle der Gastronomie in der Stadtentwicklung

Ein Blick auf die aktuelle Gastronomielandschaft zeigt, wie eng Gastronomie und Stadtentwicklung verzahnt sind. Gastronomische Einrichtungen fungieren als soziale Treffpunkte und sind nicht nur wirtschaftlich bedeutend, sondern tragen auch zur Lebensqualität in deutschen Innenstädten bei, wie nutzdeinenortdannbleibenwirdort.de anmerkt. Nach den Herausforderungen der COVID-19-Pandemie sind innovative Konzepte gefragter denn je. Die Stadt Solingen legt daher Wert darauf, dass die Gastronomie in die Planungen einfließt, um geeignete Standorte zu schaffen und die Ansprüche einer modernen Gesellschaft zu erfüllen.

Bei einer Informationsveranstaltung, die am selben Tag stattfand, erhielten die Bürger die Gelegenheit, mehr über das geplante Vorgehen zu erfahren und ihre Fragen zu stellen. Um 15 Uhr wurde auch ein Rundgang um das Gebäude angeboten, was das Engagement der Öffentlichkeit in die Stadtentwicklung unterstreicht.

Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das „Leuchtturmprojekt“ rund um den alten Hauptbahnhof entwickelt und welche Impulse es für die Solinger Innenstadt setzen wird.