Habeck zieht sich zurück – Söder schießt scharf zurück!

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Robert Habeck kündigt Rückzug aus dem Bundestag an; scharfe Kritik an Markus Söder; Bundestagswahl 2025 im Fokus.

Robert Habeck kündigt Rückzug aus dem Bundestag an; scharfe Kritik an Markus Söder; Bundestagswahl 2025 im Fokus.
Robert Habeck kündigt Rückzug aus dem Bundestag an; scharfe Kritik an Markus Söder; Bundestagswahl 2025 im Fokus.

Habeck zieht sich zurück – Söder schießt scharf zurück!

Der politische Schlagabtausch zwischen Robert Habeck und Markus Söder hat in den letzten Tagen an Intensität gewonnen. Am 26. August 2025 kündigte Habeck, der Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, seinen Rückzug aus dem Bundestag an. In diesem Rahmen ließ er kein gutes Haar an Söder, dem CSU-Chef, und bezeichnete dessen Politik als „fetischhaftes Wurstgefresse“ – eine klare Ansage, die die feindliche Beziehung zwischen den beiden Politikern weiter anheizt. Söder reagierte auf die scharfe Kritik mit einem Gegenangriff und wünschte Habeck „viel Glück außerhalb der Politik“ sowie einen klaren Satz: „Geh mit Gott – Hauptsache, weit weg“.

Der Wechselspiel im politischen Wettbewerb spiegelt sich auch in der anstehenden Bundestagswahl am 23. Februar 2025 wider, die nach dem Bruch der Ampelkoalition in den Vordergrund rückt. Hier wird Habeck als Spitzenkandidat für seine Partei, Bündnis 90/Die Grünen, ins Rennen gehen. Seine politische Karriere, die 2002 begann, erlebte Höhen und Tiefen, insbesondere in Bezug auf seine Beliebtheit. Nachdem diese 2022 hoch im Kurs stand, verflachte sie infolge von Kritik an verschiedenen Maßnahmen wie dem Gebäudeenergiegesetz sowie dem Bundeshaushalt erheblich. 

Politische Agenda und Herausforderungen

Auf seiner politischen Agenda stehen wichtige Themen, unter anderem der Klimaschutz und die Wirtschaft. Ein zentraler Punkt sein Ziel, eine faire Verteilung von Schutzsuchenden in Europa zu erreichen und die Bleiberechtsregeln zu lockern. Zudem setzt er sich für eine Anhebung des Mindestlohns auf 15 Euro und Investitionen in Schulen und Kitas ein. Diese Engagements gehen einher mit Vorschlägen zur Stärkung der europäischen Einigkeit und einer engen Zusammenarbeit mit den USA.

Im Zusammenhang mit Habecks Rückzug äußerte sich auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU). Sie nahm jedoch nicht direkt zu Habecks Kritik Stellung, sondern erklärte, dass der Mandatsverzicht von Abgeordneten ein üblicher parlamentarischer Vorgang sei. Der Rückzug von Habeck bedeutet aber nicht nur ein Ende, sondern könnte auch eine Neuausrichtung für die Grünen zur Folge haben, je nachdem, wie die Wahl am 23. Februar ausgeht.