Lübeck heute: Wie steht es um unsere Luftqualität am 26. August 2025?
Die Luftqualität in Ostholstein am 26.08.2025: Messdaten, Grenzwerte und Empfehlungen für Bürger. Informieren Sie sich jetzt!

Lübeck heute: Wie steht es um unsere Luftqualität am 26. August 2025?
Am 26. August 2025 zeigt ein Blick auf die Luftqualität in Deutschland einige interessante Aspekte. Messstationen, wie die in der Moislinger-Allee in Lübeck, liefern wichtige Daten zu Feinstaub (PM10), Stickstoffdioxid und Ozon. Diese Werte sind entscheidend, um festzustellen, ob die Luft gesundheitlich unbedenklich ist oder nicht. Wie ln-online berichtet, wurde für PM10 ein Grenzwert von 50 Partikeln pro Kubikmeter festgelegt, der jährlich 35-mal überschritten werden darf. Jedes Messmittel hilft dabei, die Lebensqualität der Bevölkerung zu bewerten.
Die Luftqualität wird in verschiedene Kategorien unterteilt, die auf den gemessenen Schadstoffen basieren. Dabei gilt Folgendes:
- Sehr schlecht: Stickstoffdioxid > 200 μg/m³, Feinstaub > 100 μg/m³, Ozon > 240 μg/m³.
- Schlecht: Stickstoffdioxid 101-200 μg/m³, Feinstaub 51-100 μg/m³, Ozon 181-240 μg/m³.
- Mäßig: Stickstoffdioxid 41-100 μg/m³, Feinstaub 35-50 μg/m³, Ozon 121-180 μg/m³.
- Gut: Keine gesundheitlich nachteiligen Wirkungen zu erwarten.
- Sehr gut: Beste Voraussetzungen für Aktivitäten im Freien.
Gesundheitliche Auswirkungen und Empfehlungen
Die Auswirkungen der Luftqualität auf die Gesundheit können beträchtlich sein. In der EU gab es mehr als 240.000 vorzeitige Todesfälle, die direkt auf Feinstaub zurückzuführen sind. Bei schlechter Luftqualität gibt es Empfehlungen, denen vor allem empfindliche Personen folgen sollten. Bei sehr schlechter Luftqualität wird geraten, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Schlecht gilt es, anstrengende Aktivitäten einzuschränken. Mäßige Werte bedeuten, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen sind.
Wie das Umweltbundesamt informiert, müssen auch die Grenzwerte am Arbeitsplatz berücksichtigt werden. Diese gelten jedoch nur für gesunde Arbeitende und beziehen sich auf eine Arbeitszeit von acht Stunden pro Tag. Bei arbeitsbedingter Schadstoffexposition ist eine arbeitsmedizinische Betreuung essenziell. Schwangere oder stillende Frauen sind dabei besonders zu beachten, da trotz Einhaltung der Grenzwerte keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen ausgeschlossen werden können.
Fortschritte und Herausforderungen
Im Jahr 2024 wurden erfreuliche Ergebnisse erzielt: Alle Luftgrenzwerte wurden eingehalten, dank gezielter Maßnahmen zur Emissionsreduktion. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes, hebt hervor, dass unter anderem Abgasnachbehandlungen und die Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs zur Verbesserung beigetragen haben. Für die Zukunft gibt es jedoch Herausforderungen. Die derzeit gültigen Grenzwerte sind über 20 Jahre alt und entsprechen nicht mehr den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. So empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) niedrigere Werte, die ab 2030 auch für Deutschland gelten werden.
Insgesamt wird bis 2030 eine signifikante Verbesserung der Luftqualität erwartet, besonders durch die Erneuerung der Fahrzeugflotte. Es wird angestrebt, bis 2035 flächendeckend alle Grenzwerte einzuhalten, was sowohl die Lebensqualität der Bevölkerung als auch die Gesundheit der Umwelt betrifft. Weitere Informationen zu den Luftqualitätsdaten und den zukünftigen Grenzwerten finden Sie auf der Webseite des Umweltbundesamtes.
Insgesamt bleibt es wichtig, die Entwicklung der Luftqualität ständig zu beobachten und aktiv an ihrer Verbesserung zu arbeiten. Es liegt auf der Hand, dass in diesem Bereich noch viel zu tun ist. Der nächste Schritt wird sein, die neuen Richtlinien und Grenzwerte schnell umzusetzen, um der Gesundheit der Menschen gerecht zu werden.