Trumps Deals: Die Tricks des Ex-Präsidenten auf dem politischen Parkett
Donald Trumps Strategien in der Politik, inspiriert durch sein Buch „The Art of the Deal“, analysiert von Experte Peter Neumann.

Trumps Deals: Die Tricks des Ex-Präsidenten auf dem politischen Parkett
In der Welt der Politik und Wirtschaft hat Donald Trumps Buch „The Art of the Deal“ aus dem Jahr 1987 einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dieses Werk, das zusammen mit Journalist Tony Schwartz verfasst wurde, gilt als grundlegendes Handbuch für Trumps geschäftliche und politische Strategien. Schon die Mischung aus Autobiografie und Business-Guide zieht die Leser an, und das Buch erreichte Platz 1 der New York Times Bestsellerliste, wo es stolze 13 Wochen verweilte.
Professor Peter Neumann, ein Experte für Security Studies am King’s College London, betont, dass Trump in der Politik agiert wie in seinen Immobiliengeschäften: schnell, bluffend und oft mit drohenden Taktiken. Er beschreibt Deals als Trumps „Kunstform“ und weist darauf hin, dass der Ex-Präsident oft Druckmittel einsetzt, um seine Ziele zu erreichen. In seinem Buch gibt Trump öffentlich zu, Geschäftspartner täuschen zu können, ohne dabei das Wort Lüge zu nutzen – ein Merkmal, das seine gesamte politische Karriere prägen könnte, wie Bild berichtet.
Strategien und Taktiken
Das Buch bietet zahlreiche Einblicke in Trumps Denkweise und seine Verhandlungstaktiken. تحت dem Aspekt des „größeren Denkens“ listet Trump elf Schritte auf, die er für geschäftlichen Erfolg als entscheidend erachtet, darunter „Groß denken“ und „Maximiere deine Optionen“. Diese Prinzipien hat er nicht nur auf seine Geschäfte angewandt, sondern auch auf politische Forderungen, wie beispielsweise den Bau einer Grenzmauer, für deren Finanzierung er Mexiko in die Haftung nahm. Er ist überzeugt, dass Mexiko von den USA profitiert und daher entsprechende finanzielle Zuwendungen leisten sollte.
Die erläuterten Strategien können, so Neumann, als Anhaltspunkt für Trumps Umgang mit anderen Nationen, etwa den EU-Staaten, verstanden werden, wo er ebenfalls ähnliche Forderungen stellt, die mit dem Thema der Strafzölle verbunden sind.
Der Kauf von Grönland
Ein weiteres Augenmerk Trumps liegt auf Grönland, das er für strategisch wichtig hält. Er glaubt, dass Europa stark auf den US-Militärapparat angewiesen ist, was seine Absichten, die Insel zu kaufen, untermauert. Trumps Strategien, verwoben mit seinen Geschäftspraktiken, sind durchzieht von der Überzeugung, dass erfolgreiche Deals ein gewisses Maß an Druck erfordern. Die Manipulation des Umfeldes um ihn herum, sei es in der Wirtschaft oder der Politik, kennzeichnet seinen Stil.
Die Kritiker jedoch heben hervor, dass Trumps Herangehensweise oft als materialistisch und egozentrisch angesehen wird, wobei er die moralischen Implikationen seiner Forderungen oft in den Hintergrund stellt. Trotz dieser Kontroversen hat sein Buch und die damit verbundenen Prinzipien auch in der heutigen Zeit nicht an Relevanz eingebüßt, wie Lesering beleuchtet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „The Art of the Deal“ nicht nur ein Hinweis auf Trumps unternehmerischen Erfolg ist, sondern auch auf seine einzigartige Sichtweise der Politik, als eine Art Geschäft, bei dem alles einen Preis hat und man immer versuchen sollte, mehr zu bekommen, als man gibt. Für viele bleibt es eine faszinierende Lektüre, die tief in Trumps Charakter und seine Machenschaften eintaucht.