ZF Koblenz: Arbeitsplätze gerettet – Einigung im Stellenabbau-Konflikt!

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Am 28.11.2025 wird in Koblenz über die Zukunft von 500 Arbeitsplätzen bei ZF diskutiert. Betriebsrat und IG Metall kämpfen für den Erhalt.

Am 28.11.2025 wird in Koblenz über die Zukunft von 500 Arbeitsplätzen bei ZF diskutiert. Betriebsrat und IG Metall kämpfen für den Erhalt.
Am 28.11.2025 wird in Koblenz über die Zukunft von 500 Arbeitsplätzen bei ZF diskutiert. Betriebsrat und IG Metall kämpfen für den Erhalt.

ZF Koblenz: Arbeitsplätze gerettet – Einigung im Stellenabbau-Konflikt!

In der rheinland-pfälzischen Stadt Koblenz wird die Zukunft von rund 500 Arbeitsplätzen bei ZF Friedrichshafen intensiv diskutiert. Ein Abbau dieser Stellen war zunächst geplant, doch nun scheint eine Einigung in greifbare Nähe zu rücken. Der Betriebsrat und die IG Metall haben sich vehement gegen den Stellenabbau eingesetzt und konnten so einen ersten Erfolg verbuchen. Dies berichtet die Rhein-Zeitung.

Heute fand ein Pressegespräch statt, in dem die Parteien eine Vorvereinbarung zur Sicherung der Arbeitsplätze bekanntgaben. Die Verhandlungen zwischen dem Arbeitgeber und den Vertreten der Beschäftigten werden bis Mitte 2026 fortgesetzt. Damit wurde die Gefahr eines Streiks vorerst abgewendet, jedoch bleibt die Situation angespannt und stellt ein zentrales Thema für die kommenden Monate dar.

Ein Blick auf ZF Friedrichshafen

Die ZF Friedrichshafen AG hat eine lange Geschichte, die bis ins Jahr 1915 zurückreicht, als sie von Graf Ferdinand von Zeppelin und Alfred von Soden-Fraunhofen in Friedrichshafen gegründet wurde. Ursprünglich als Tochtergesellschaft für die Herstellung von Zahnrädern für Luftschiffe gedacht, hat sich das Unternehmen seitdem zum weltbekannten Automobilzulieferer entwickelt. ZF produziert unter anderem automatische und manuelle Getriebe sowie Chassis-Komponenten für Pkw, Lkw und Busse, wie die Wikipedia zusammenfasst.

In den letzten Jahren hat sich ZF durch strategische Akquisitionen, wie die Übernahme von TRW Automotive im Jahr 2014 und Wabco im Jahr 2020, weiter diversifiziert. CEO Dr. Holger Klein betont die Notwendigkeit, die Standorte in Deutschland wettbewerbsfähig zu halten und spricht von einem geplanten Umbau, um auf die verändernden Marktbedürfnisse besser reagieren zu können.

Transformation und zukünftige Pläne

Das Unternehmen steht vor der Herausforderung, sich den aktuellen Marktbedingungen anzupassen. Eine der Maßnahmen ist die angestrebte Reduzierung der Gesamtmitarbeiterzahl in Deutschland um bis zu 14.000 bis 2028, abhängig von der Marktentwicklung. Dies könnte auch in Koblenz Auswirkungen haben, da die geplante Standortkonsolidierung vor allem auf flexible, zukunftssichere Lösungen abzielt. Die Pressemitteilung von ZF hebt hervor, dass soziale Unverträglichkeiten vermieden und die betroffenen Mitarbeiter durch Teilzeitangebote oder Abfindungsprogramme unterstützt werden sollen.

Mit einem verstärkten Fokus auf Elektrifizierung und Digitalisierung plant ZF, seine Produktionsabläufe zu modernisieren, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Dr. Klein hebt hervor, dass trotz der schwierigen Marktsituation auch Investitionen in Elektromobilität und neue Technologien notwendig sind, um zukunftsorientiert aufgestellt zu bleiben.

Die Entwicklungen in Koblenz sind also ein wichtiger Teil des großen Ganzen und zeigen, wie die Mitarbeiter und das Unternehmen gemeinsam an einer zukunftsfähigen Lösung arbeiten. Die nächsten Monate werden zeigen, ob und wie sich die Situation weiterentwickelt und welche konkreten Maßnahmen zur Stabilisierung der Arbeitsplätze in Koblenz umgesetzt werden können.