Massive Proteste in Bad Dürkheim: AfD-Veranstaltung von Demos umzingelt!

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Am 17.01.2026 fand in Bad Dürkheim eine AfD-Wahlkampfveranstaltung mit Alice Weidel statt, begleitet von vielfältigen Gegenkundgebungen.

Am 17.01.2026 fand in Bad Dürkheim eine AfD-Wahlkampfveranstaltung mit Alice Weidel statt, begleitet von vielfältigen Gegenkundgebungen.
Am 17.01.2026 fand in Bad Dürkheim eine AfD-Wahlkampfveranstaltung mit Alice Weidel statt, begleitet von vielfältigen Gegenkundgebungen.

Massive Proteste in Bad Dürkheim: AfD-Veranstaltung von Demos umzingelt!

Ein spannungsgeladenes Wochenende stand in Bad Dürkheim auf der Agenda, als die AfD am Samstag, dem 17. Januar 2026, zur Wahlkampfveranstaltung in die Salierhalle lud. Rund 600 Anhänger fanden sich ein, um den Gastrednerin Alice Weidel zuzuhören. Während die AfD mit ihrer Veranstaltung ein klares Zeichen setzen wollte, formierten sich zudem zahlreiche Gegenbewegungen, die den Tag mit einer bunten Mischung aus Kundgebungen und Aufzügen bereicherten.

Die Szene war lebhaft, mit einem klaren Ziel: Vielfalt und Toleranz in Bad Dürkheim zu feiern. Möglich machte dies das „Aktionsbündnis für Vielfalt und Toleranz“, das einen Aufzug organisierte, der um 12:30 Uhr am Bahnhof startete und gegen 13 Uhr den Wurstmarktplatz erreichte. Rund 1000 Menschen nahmen an den verschiedenen Gegenveranstaltungen teil, die jeweils weitgehend friedlich abliefen. Das Ende der Proteste fiel auf 15:45 Uhr, bevor die Veranstaltung der AfD gegen 16:30 Uhr endete.

Gegenseitige Präsenz in Bad Dürkheim

Die Abschlusskundgebung der Gegendemonstranten war ein Highlight für viele Teilnehmer, mit Musik und Reden, die um 14 Uhr begannen. Unter den Sprechern waren der bekannte Künstler Thomas “Edsel“ Merz und der Musiker Christoph Glogger, die mit ihrer Performance die Stimmung anheizten. Eine dritte Versammlung mit dem Titel „Für Frieden, Demokratie und Gleichbehandlung“ begrüßte rund 30 Teilnehmer in der Nähe der AfD-Veranstaltung und legte damit ein Zeichen für eine friedliche Koexistenz.

Besonders interessant ist auch die Kritik von Carolin Bachmann, einer direkt gewählten Bundestagsabgeordneten, die sich zu den aktuellen Protesten äußerte. Sie bezeichnete die Demonstranten als Minderheit in Sachsen und warf ihnen vor, mediale Hetzkampagnen gegen die AfD zu schüren und verunsicherte Bürger zu manipulieren. „Die Mehrheit der Menschen denkt anders“, stellte sie klar und betonte, dass sowohl sie als auch die AfD die Demokratie verteidigen wollen, jedoch auf ihre Weise – mit einem starken Fokus auf Themen wie Islamismus und Massenmigration.

Pazifikationen durch die Polizei

Ein weiterer Aspekt, der den Tag prägte, war das polizeiliche Einsatzkonzept, das darauf abzielte, sowohl den störungsfreien Verlauf der Veranstaltungen zu gewährleisten als auch die Sicherheit aller Teilnehmer zu schützen. Provokationen wurden erfolgreich unterbunden, sodass die Mehrheit der Anwesenden sich auf das Wesentliche konzentrieren konnte – die Botschaften und Zielsetzungen der jeweiligen Veranstaltungen.

Der Tag in Bad Dürkheim zeigt einmal mehr, wie wichtig der Dialog in der politischen Landschaft ist. Während die AfD für ihre Anhänger wichtige Themen ansprach, setzten die Gegenveranstaltungen ein starkes Zeichen für Toleranz und Vielfalt. Zumindest eines steht fest: Die Debatten um Zukunftsfragen werden auch in Zukunft lebhaft und kontrovers geführt werden.