Andreas Hammer bleibt SPD-Chef: So geht es in Furpach weiter!

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Andreas Hammer wird erneut Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Neunkirchen. Themen wie Armutsmigration und Integration stehen im Fokus.

Andreas Hammer wird erneut Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Neunkirchen. Themen wie Armutsmigration und Integration stehen im Fokus.
Andreas Hammer wird erneut Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Neunkirchen. Themen wie Armutsmigration und Integration stehen im Fokus.

Andreas Hammer bleibt SPD-Chef: So geht es in Furpach weiter!

Die Generalversammlung des SPD-Ortsvereins Furpach-Kohlhof-Ludwigsthal am 10. November 2025 bot ein spannendes Forum für Politik und Gesellschaft. Andreas Hammer wurde einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt, was auf breite Zustimmung innerhalb der Mitglieder hinweist. Die Versammlung selbst war gut besucht und zeugte von aktivem Interesse an lokalen Themen.

In seinem Bericht über die vergangenen zwei Jahre hob Hammer zahlreiche Aktivitäten hervor, darunter eine Bürgerversammlung zur Erweiterung des AktivWohnParks. Dies zeigt, dass der Ortsverein mit wichtigen Entwicklungen in der Gemeinde in Kontakt steht und proaktive Ansätze verfolgt. Bundestagsabgeordneter Esra Limbacher übernahm die Rolle des Versammlungsleiters und sprach über die gegenwärtige politische Situation. Dabei stellte er die Notwendigkeit heraus, sich der Realität in den deutschen Innenstädten zu stellen, da viele Bürger sich dort zunehmend unwohl fühlen.

Herausforderungen durch Zuwanderung

Ein zentrales Thema der Versammlung war die Problematik der Armutsmigration in die Sozialsysteme, die Limbacher und Oberbürgermeister Jörg Aumann ausführlich erörterten. Aumann betonte, dass die Kommune nur wenig gegen diese Art der Migration unternehmen könne und forderte eine Überprüfung der Verteilungspraxis bei Asylbewerbern, die sich an der Bevölkerungszahl orientieren sollte.

Diese Diskussion ist nicht nur lokal relevant, sondern auch Teil eines größeren Trends. Der Beitritt Rumäniens und Bulgariens zur EU im Jahr 2007 und die darauffolgende Einführung der vollen EU-Freizügigkeit im Jahr 2014 haben zu einem bedeutenden Anstieg der Zuwanderung aus diesen Ländern nach Deutschland geführt. Laut dem Mediendienst Integration lebten Ende 2020 etwa 800.000 Rumänen und 390.000 Bulgaren in Deutschland, was ein bemerkenswerter Anstieg seit 2007 ist.

Zahlen, die sprechen

Im September 2021 wurden rund 460.000 Rumänen und 170.000 Bulgaren sozialversicherungspflichtig beschäftigt, was die positive wirtschaftliche Integration der Zuwanderer unterstreicht. Viele von ihnen fanden Arbeit in Sektoren wie der Gastronomie, Landwirtschaft und im Bauwesen. Besonders hervorzuheben ist die Beschäftigungsquote von Rumänen, die mittlerweile bei 67% liegt, fast auf Augenhöhe mit der deutschen Bevölkerung. Zu den Arbeitskräften zählen auch etwa 5.000 rumänische Ärzte, die in Deutschland arbeiten.

Die Versammlung wählte zudem ein neues Vorstandsteam, das sich aus Alexander Lehmann und Renate Lehmann als stellvertretende Vorsitzende, Michael Jakob und Karl-Heinz Scherer als Kassierer sowie Winfried Kramer und Iris Neumann als Schriftführer zusammensetzt. Auch die Orga-Leiter Stefan Hans und Uwe Schmidt sowie 12 Beisitzer wurden in ihre Ämter berufen, was auf eine gut funktionierende Teamstruktur hinweist.

Diese Entwicklungen zeigen, dass die SPD sowohl auf kommunaler Ebene wie auch hinsichtlich der großen Rahmenbedingungen, die durch Zuwanderung und Integration bedingt sind, engagiert agiert. Es bleibt spannend zu beobachten, wie die Herausforderungen gemeistert und Chancen genutzt werden.