Rückrunde startet: Fokus auf mentale Gesundheit im Saarbrücker Stadion!

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Am 16.01.2026 startet der FC Saarbrücken mit einem Spieltag zur mentalen Gesundheit, unterstützt von der Robert-Enke-Stiftung.

Am 16.01.2026 startet der FC Saarbrücken mit einem Spieltag zur mentalen Gesundheit, unterstützt von der Robert-Enke-Stiftung.
Am 16.01.2026 startet der FC Saarbrücken mit einem Spieltag zur mentalen Gesundheit, unterstützt von der Robert-Enke-Stiftung.

Rückrunde startet: Fokus auf mentale Gesundheit im Saarbrücker Stadion!

Der Start der Rückrunde in der Fußball-Liga wird am kommenden Samstag nicht nur von sportlichen Ereignissen geprägt sein, sondern auch von einem besonders wichtigen Thema: der mentalen Gesundheit. An diesem Aktionsspieltag, wie FC Saarbrücken berichtet, liegt der Fokus auf offenem Austausch und Bewusstseinsbildung über Depressionen, insbesondere im Leistungssport.

In Zusammenarbeit mit der Robert-Enke-Stiftung und dem Round Table Saarbrücken wird es zahlreiche Möglichkeiten für Fans, Spieler und Funktionäre geben, sich über dieses wichtige Thema zu informieren. Die Robert-Enke-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Depressionen sichtbar zu machen und die Stigmatisierung abzubauen. Ihr Projekt „RES auf Tour“ bietet unter anderem Informationsstände vor den Stadien an, die direkt auf das Thema aufmerksam machen.

Information und Austausch

Besucher des Spiels sind eingeladen, an den Ständen im VIP-Bereich sowie im Public-Bereich hinter der Herbert-Binkert-Tribüne vorbeizuschauen, Fragen zu stellen und Informationsmaterial mitzunehmen. Die Initiative des Round Table Saarbrücken, die sich unter dem Motto „Lebensfreunde für Mentale Gesundheit“ zusammengefunden hat, setzt ebenfalls auf Aufklärung über Depressionen und Suizidalität.

Was viele nicht wissen: Depressionen sind keine Seltenheit im Leistungssport. Sportler stehen regelmäßig unter immensem Druck, was die Gefahr von psychischen Erkrankungen erhöht. So berichtet Deutschlandfunk Kultur über die Erfahrungen diverser Athleten, wie etwa der US-Turnerin Simone Biles, die aufgrund ihrer mentalen Gesundheit von den Olympischen Spielen 2021 zurücktrat. Auch der tragische Fall des Fußballtorwarts Robert Enke, der an Depressionen litt und sich das Leben nahm, zeigt, wie drängend dieses Thema in der Welt des Sports ist.

Hilfsangebote und Ausblick

Die Robert-Enke-Stiftung, die 2010 im Gedenken an den verstorbenen Torwart gegründet wurde, setzt sich aktiv dafür ein, den Austausch über psychische Erkrankungen zu fördern. Neben Informationsmaterial und einem Quiz über Depressionen bietet sie auch eine Hotline für Betroffene an. Im Rahmen des Projektangebots ist die Einführung einer Virtual Reality-Erfahrung namens „IMPRESSION DEPRESSION SCHOOL“ geplant, welche das Verständnis für die Krankheit weiter verbessern soll.

Als kontinuierlichen Bestandteil ihrer Arbeit organisiert die Stiftung regelmäßig Veranstaltungen, um über psychische Gesundheit aufzuklären und Hilfsangebote transparent zu machen. So wurde erst kürzlich ein Austauschabend zu Depressionen beim SV Werder Bremen durchgeführt.

Anlässlich des Spieltags in Saarbrücken wird auch der Mental Health Awareness Award der Robert-Enke-Stiftung in diesem Jahr verliehen, eine Auszeichnung, die mit 15.000 Euro für förderungswürdige Projekte dotiert ist. Dies zeigt, wie ernsthaft und engagiert die Stiftung bei der Aufklärung über mentale Gesundheit ansetzt.

Die Rückrunde beginnt also nicht nur mit einem Blick auf den Ball, sondern auch mit einem tiefen Einblick in ein Thema, das (nicht nur) Sportler betrifft: die mentale Gesundheit. Gehe mit zu den Ständen, informiere dich, stelle Fragen und unterstütze diese wichtige Initiative. Lass uns gemeinsam das Bewusstsein für mentale Gesundheit im Sport und darüber hinaus stärken!