Vier Rückraumspieler: Die neue Taktik revolutioniert den Handball!

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Die TSG Eddersheim nutzt im Handball vier Rückraumspieler, um taktische Vorteile zu erzielen. Trainermeinungen und Strategien im Fokus.

Die TSG Eddersheim nutzt im Handball vier Rückraumspieler, um taktische Vorteile zu erzielen. Trainermeinungen und Strategien im Fokus.
Die TSG Eddersheim nutzt im Handball vier Rückraumspieler, um taktische Vorteile zu erzielen. Trainermeinungen und Strategien im Fokus.

Vier Rückraumspieler: Die neue Taktik revolutioniert den Handball!

Handball ist ein lebendiger Sport, der ständig im Wandel ist und sich auch in taktischen Fragen weiterentwickelt. Ein aktuelles Beispiel dafür sind die Handballerinnen der TSG Eddersheim, die in einer Regionalliga-Partie bei der HSG Gedern/Nidda mit einer spannenden Variante auftrumpften: dem Einsatz von vier Rückraumspielerinnen und dem Verzicht auf eine Kreisläuferin. Diese Taktik, von der die Trainer im Main-Taunus-Kreis, wie FNP berichten, wird seit einigen Jahren intensiv diskutiert, hat sich aber noch nicht flächendeckend durchgesetzt.

Der Einsatz von vier Rückraumspielern bringt viele Vorteile mit sich. Zum einen werden die 1-gegen-1-Duelle verstärkt, was die Dynamik im Spiel erheblich erhöht. Platz geht nicht verloren, und die Pässe werden kürzer und sicherer. Die Rückraumspieler haben zudem eine nähere Position zum Tor, was die Chancen erhöht, aus der zweiten Reihe zu treffen. Diese Vorteile stehen im Fokus der Diskussion und scheinen gerade bei der WM 2025, an der auch Italien teilnimmt, in den Vordergrund zu rücken.

Trainermeinungen und Taktiken

Die Meinungen der Trainer aus dem Main-Taunus-Kreis sind dabei sehr unterschiedlich. Daniel Wernig von der TSG Münster findet das System interessant, betont jedoch, dass es gut ausgebildete Rückraumspieler und Kreisläufer erfordere, während Tobias Schimmelbauer von der HSG Breckenheim Wallau/Massenheim das System als zukunftsträchtig erachtet, weil er es bereits teilweise trainiert hat. Ein weiterer Trainer, Niklas Weißbrod von der TSG Eddersheim, setzt dieses System seit zwei Jahren konsequent ein und sieht deutliche Vorteile in der Tiefe der Spielzüge und den schnelleren Passwegen.

Sandro Göbel von der HSG Hochheim/Wicker hat gute Erfahrungen gemacht, insbesondere gegen offensive Abwehrreihen. Er sieht in der Variante mit vier Rückraumspielern eine starke Waffe, um solche Abwehrstrategien zu überwinden. Hierbei spielt die schnelle Umschaltung zwischen Rückraum und Kreisläufer eine wichtige Rolle, wie auch Handballtraining beschreibt.

Training und Übungsansätze

Im Training lässt sich diese Taktik durch gezielte Übungen unterstützen. So kann man zum Beispiel in 2-gegen-2-Situationen mit offensiver Deckung und Übergängen aus dem Rückraum arbeiten. Hierbei spielt der Rückraumspieler eine entscheidende Rolle und sorgt für kreative Lösungen. Ein weiteres Beispiel zeigt, wie durch schnelles Spiel und Kooperation mit Kreisspielern Torchancen kreiert werden können. Timing und präzise Laufwege sind hier das A und O.

Ein interessanter Ansatz ist, dass die Übungen Rückraumspielern ein besseres Gefühl für die Kreisposition und das rechtzeitige Absetzen nahebringen. Das Spieltempo muss hoch sein, und die Passqualität spielt eine entscheidende Rolle. Diese Trainingsform fördert somit nicht nur individuelle Fertigkeiten, sondern verbessert auch die Teamdynamik.

Wie sich diese taktischen Varianten weiter entwickeln werden, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass das Handballspiel spannend bleibt, gerade wenn es um taktische Neuerungen geht, und die Trainer im Main-Taunus-Kreis mit frischen Ideen zur Sache gehen. So könnte man sagen, dass hier ein gutes Händchen für die Zukunft des Handballs im Raum steht.