Kiel wählt: Stichwahl zwischen Derkowski und Yilmaz am 7. Dezember!

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Am 16. November 2025 wählte Kiel ein neues Verwaltungsoberhaupt, Stichwahl zwischen Derkowski und Yilmaz am 7. Dezember.

Am 16. November 2025 wählte Kiel ein neues Verwaltungsoberhaupt, Stichwahl zwischen Derkowski und Yilmaz am 7. Dezember.
Am 16. November 2025 wählte Kiel ein neues Verwaltungsoberhaupt, Stichwahl zwischen Derkowski und Yilmaz am 7. Dezember.

Kiel wählt: Stichwahl zwischen Derkowski und Yilmaz am 7. Dezember!

Am 16. November 2025 war es soweit: Die Kieler Bevölkerung hatte die Möglichkeit, ein neues Verwaltungsoberhaupt zu wählen. In einer spannenden Wahl waren rund 190.000 Kieler wahlberechtigt, und das Ergebnis sorgte für Gesprächsstoff. Keiner der neun Kandidaten konnte die absolute Mehrheit erreichen, weshalb eine Stichwahl notwendig wird. NDR berichtet, dass die Wahlbeteiligung bei 48,9 % lag.

Gerrit Derkowski, parteilos und unterstützt von CDU und FDP, konnte die meisten Stimmen auf sich vereinen und erhielt 28,7 %. Samet Yilmaz von den Grünen folgte ihm mit 24,8 %, während Ulf Daude von der SPD auf 23,3 % kam. Weitere Kandidaten waren Björn Thoroe (Linke, 8,1 %), Hubert Pinto de Kraus (AfD, 5,8 %), Viola Ketelsen (Volt, 4,1 %), Marcel Schmidt (SSW, 3,9 %), Florian Wrobel (Die Partei, 0,9 %) und Ansgar Stalder (Die Basis, 0,6 %). Eine Stichwahl zwischen Derkowski und Yilmaz findet am 7. Dezember 2025 statt, denn keiner von ihnen konnte die nötige Mehrheit erlangen.

Wahlkandidaten im Detail

Die Auswahl unter den Kandidaten war nicht nur zahlreich, sondern auch vielseitig. Gerrit Derkowski, ehemals Moderator beim NDR, verspricht frischen Wind im Rathaus. Samet Yilmaz bringt seine Erfahrung als Referatsleiter im Innenministerium mit. Ulf Daude hingegen, der als enttäuschter Dritter aus dieser Wahl hervorgeht, wird keine Wahlempfehlung aussprechen. Unter den anderen Kandidaten befindet sich auch Björn Thoroe, der bereits Erfahrung als Landtagsabgeordneter mitbringt. Hubert Pinto de Kraus, ein ehemaliger Soldat und Marine-Ausbilder, trat für die AfD an. Viola Ketelsen, freiberufliche Prozessbegleiterin von Volt, Marcel Schmidt, pensionierter Polizeihauptkommissar von SSW, sowie Florian Wrobel und Ansgar Stalder, die beide als Vertreter kleinerer Parteien antreten, rundeten das Feld ab.

Frauen in Führungspositionen

In einem anderen Bereich, der für die Gesellschaft von großer Bedeutung ist, zeigt eine aktuelle Statistik, dass der Frauenanteil in Führungspositionen in Deutschland 2024 bei 29,1 % liegt. Dies entspricht 540.000 weiblichen Führungskräften, während es 1,32 Millionen männliche Führungskräfte gibt. Im Vergleich zur EU hat Deutschland mit einem Frauenanteil von 29,1 % in Führungspositionen einen etwas niedrigeren Wert als der Durchschnitt von 35,2 %. Spitzenreiter wie Schweden und Lettland haben mit 44,4 % und 43,4 % Beispiele für eine bessere Geschlechterverteilung in Führungspositionen.

Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, Frauen in Führungsrollen zu fördern und sichtbar zu machen. Initiativen wie der Extraordinary Women Quiz feiern bemerkenswerte Frauen in der Geschichte und beleuchten deren Errungenschaften in verschiedenen Bereichen wie Wissenschaft, Politik und Kunst. Vor allem zeigt solch ein Engagement, wie entscheidend Bildung und Inspiration sind, um Barrieren zu überwinden und Frauen zu ermutigen, in Führungsrollen zu treten.