Lübecker Schülerakademie startet mit neuen Laptops in die digitale Zukunft!

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Die Universität zu Lübeck fördert MINT-Bildung mit neuen Laptops und einem praxisorientierten Lab für Jugendliche.

Die Universität zu Lübeck fördert MINT-Bildung mit neuen Laptops und einem praxisorientierten Lab für Jugendliche.
Die Universität zu Lübeck fördert MINT-Bildung mit neuen Laptops und einem praxisorientierten Lab für Jugendliche.

Lübecker Schülerakademie startet mit neuen Laptops in die digitale Zukunft!

Das Interesse an MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) nimmt an den deutschen Schulen stetig zu. Zu den aktiven Akteuren gehört die Initiative für Medienkompetenz, achtsame Technikentwicklung und digitale Zukunftsthemen (MaTZ) der Universität zu Lübeck. Wie hl-live berichtet, wurde das Bildungsangebot an der Schülerakademie der Universität kürzlich durch eine großzügige Förderung der MINT-Stiftung Lübeck und einer weiteren Lübecker Stiftung unterstützt. Diese Mittel ermöglichen die Anschaffung von 15 neuen Laptops, die im MaTZ-Lab zum Einsatz kommen, um Informatik, Medien und digitale Technologien praxisorientiert zu vermitteln.

Das MaTZ-Lab findet wöchentlich statt und richtet sich an Jugendliche. Das Ziel ist es, diese frühzeitig für technische Themen zu begeistern und ihnen wichtige Kompetenzen zu vermitteln. Der aktuelle Schwerpunkt im Lab liegt auf der 3D-Modellierung, wo die Teilnehmenden lernen, 3D-Modelle für Videospiele, Filme und 3D-Druck zu erstellen. Dieses praxisnahe Lernen stellt sicher, dass die Jugendlichen nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch praktische Erfahrungen sammeln, die sie in ihrem zukünftigen Berufsleben nutzen können.

Neue Ansätze für den MINT-Unterricht

Die Bemühungen um die MINT-Bildung sind jedoch nicht auf Lübeck beschränkt. Um das Niveau im naturwissenschaftlichen Unterricht zu verbessern, wurde das Projekt „Die Zukunft des MINT-Lernens“ ins Leben gerufen. Bei diesem Vorhaben, das mittlerweile abgeschlossen ist, arbeiteten fünf Universitäten zusammen: die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Kaiserslautern, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Universität Koblenz-Landau und die Universität Würzburg. Insgesamt investierte die Telekom-Stiftung bis 2022 etwa 1,6 Millionen Euro in die Entwicklung neuer Konzepte für den digitalen MINT-Unterricht, wie auf telekom-stiftung zu erfahren ist.

Das Projekt brachte eine Vielzahl von Unterrichtsmaterialien hervor, die Themen wie Künstliche Intelligenz und Messunsicherheiten behandeln. Interessierte Lehrkräfte können diese Materialien kostenlos auf der Plattform Lehrer-Online abrufen. Dies fördert nicht nur die Lehrerausbildung, sondern auch eine nachhaltige Integration digitaler Medien in den Unterricht.

Vorbildliche Bildungsressourcen

Ein weiteres wertvolles Angebot findet sich im Medienportal der Siemens Stiftung. Hier stehen Lehrkräften rund 3.500 offene Bildungsmedien (OER) zur Verfügung, die abwechslungsreiche und lebensnahe Unterrichtsgestaltung unterstützen. Diese Materialien decken Fächer wie Mathematik, Biologie, Informatik, Physik und Chemie ab und beinhalten Arbeitsblätter, interaktive Tafelbilder und Lernspiele. Zudem werden innovative Lehrmethoden wie Forschendes Lernen und Design Thinking gefördert, was auf siemens-stiftung nachzulesen ist.

Insgesamt zeigen diese Initiativen, dass die MINT-Bildung in Deutschland nicht nur im Fokus steht, sondern auch aktiv vorangetrieben wird. Mit der richtigen Unterstützung und den passenden Materialien können künftig noch mehr Schüler:innen für technische Themen begeistert werden, was nicht zuletzt für die digitale Zukunft unseres Landes von großer Bedeutung ist.