Gläserne Orgel in Rendsburg: Ein Meisterwerk fast bereit zur Einweihung!

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Erfahren Sie mehr über die Einweihung der „Gläsernen Orgel“ in der St. Marienkirche Rendsburg am 31. Oktober 2025, nach sieben Jahren Bauzeit.

Erfahren Sie mehr über die Einweihung der „Gläsernen Orgel“ in der St. Marienkirche Rendsburg am 31. Oktober 2025, nach sieben Jahren Bauzeit.
Erfahren Sie mehr über die Einweihung der „Gläsernen Orgel“ in der St. Marienkirche Rendsburg am 31. Oktober 2025, nach sieben Jahren Bauzeit.

Gläserne Orgel in Rendsburg: Ein Meisterwerk fast bereit zur Einweihung!

In der St. Marienkirche in Rendsburg wird es ein Ereignis geben, das die Herzen der Musik- und Kirchenliebhaber höher schlagen lässt. Am Reformationstag, dem 31. Oktober 2025, wird die neue „Gläserne Orgel“ feierlich eingeweiht. Nach sieben Jahren intensiver Planung und Umsetzung befindet sich das Projekt nun auf der Zielgeraden. Die Vorfreude ist spürbar, denn die ersten Teile der farbenfrohen Orgel sind bereits angeliefert worden – es handelt sich um rund 12.000 Einzelteile, die im Juli eingetroffen sind.

Ab dem 18. August 2025 beginnen die Orgelbauer, die Pfeifen in die Orgel einzubauen. Haupt-Intonateur Reiner Janke wird am 15. September im Kirchenraum erwartet, um die Klangqualität der neuen Orgel optimal abzustimmen. Der Bauauftrag wurde an die traditionsreiche Firma „Freiburger Orgelbau Hartwig & Tilmann Späth“ vergeben, die auf über 500 Jahre Erfahrung im Orgelbau zurückblicken kann und seit fünf Generationen in Familienhand ist.

Einzigartige Einblicke und technische Raffinesse

Besonders beeindruckend an der Gläsernen Orgel ist die Plexiglasscheibe, die den Besuchern einen einzigartigen Blick auf die Mechanik des Instruments ermöglicht. Wer die Orgel genauer betrachten möchte, kann auch durch den Turmraum und die Orgelbau-Ausstellung einen Blick in das Innenleben werfen. Sichtfenster in der Konstruktion bieten zusätzliche Einblicke in die Technik und das kunstvolle Handwerk, das hier zum Einsatz kommt.

Parallel zum Orgelbau wurden umfangreiche Arbeiten im Kircheninneren durchgeführt. Die Galerie wurde modernisiert, Malerarbeiten fanden statt und es wurde sowohl Elektro- als auch Tischlerarbeit geleistet. All diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass die St. Marienkirche nicht nur akustisch, sondern auch optisch ein echter Blickfang wird.

Finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde

Das gesamte Projekt hat Kosten in Höhe von etwa 1,8 Millionen Euro verursacht. Eine nicht unerhebliche Summe von 757.000 Euro stammt dabei aus EU-Mitteln, während 670.000 Euro von der Kirchengemeinde sowie 380.000 Euro aus Spenden finanziert werden konnten. Pastor Struck zeigt sich zuversichtlich, dass die restlichen 20.000 Euro bis zur Einweihung noch gesammelt werden können. Die Unterstützung aus der Bevölkerung, von Vereinen und Unternehmen ist überwältigend und zeigt, wie wichtig die neue Orgel für die Gemeinde ist.

Die Vorbereitungen sind also in vollem Gange, und die Vorfreude wächst. Am 31. Oktober 2025 wird die St. Marienkirche in neuem Glanz erstrahlen und mit der Gläsernen Orgel ein musikalisches Meisterwerk präsentieren, das nicht nur die Akustik der Kirche bereichern, sondern auch die Gemeinschaft stärken wird.