Segeberg investiert 23,5 Millionen Euro in Straßen und Radwege!

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Im Kreis Segeberg starten 2026 umfangreiche Straßen- und Radwegbaumaßnahmen mit Investitionen von 23,5 Millionen Euro.

Im Kreis Segeberg starten 2026 umfangreiche Straßen- und Radwegbaumaßnahmen mit Investitionen von 23,5 Millionen Euro.
Im Kreis Segeberg starten 2026 umfangreiche Straßen- und Radwegbaumaßnahmen mit Investitionen von 23,5 Millionen Euro.

Segeberg investiert 23,5 Millionen Euro in Straßen und Radwege!

Im Kreis Segeberg stehen im Jahr 2026 umfangreiche Baumaßnahmen an, obwohl der Haushalt mit einem Millionendefizit belastet ist. Die Kreisverwaltung plant hohe Investitionen, um den Sanierungsstau bei Straßen und Brücken abzubauen sowie das Radwegenetz auszubauen. Dies berichtet kn-online.

Insgesamt wird für 2026 ein Budget von 23,5 Millionen Euro für acht neue Baumaßnahmen aufgebracht. Geplant sind unter anderem:

  • Kreisstraße 21 (Wakendorfer Straße): Baustelle zwischen Kisdorferwohld und Wakendorf II, Bauzeit von Mai bis Herbst 2026, Kosten: 3,5 Millionen Euro.
  • Kreisstraße 57 (zwischen Stocksee und Schmalensee): Sanierung und Bau eines Radweges, Baubeginn am 16. Juni 2026 bis Ende November 2027, Kosten: 6,7 Millionen Euro.
  • Dorfstraße (K48, zwischen Heidmoor und Alvesloe): Teilweiser Ausbau, Bauzeit ca. 4 Monate, Kosten: 3,5 Millionen Euro.
  • Neuer Radweg (zwischen Schmalfeld und Stuvenborn): Entlang der K27, Kosten: 3,5 Millionen Euro, Fertigstellung im Oktober 2027.

Schwerpunkt Radverkehr

Der Ausbau der Radinfrastruktur hat besondere Priorität. In der Stadt Bad Segeberg erhält die Kommune 403.000 Euro aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“, um den Rad- und Gehweg entlang der Ziegelstraße umzugestalten. Dies soll auch die Klarheit an den Einmündungen von Nebenstraßen verbessern, was oft ein Konfliktherd für Fahrradfahrer darstellt. Die Gesamtkosten der Umgestaltung belaufen sich auf rund 530.000 Euro, wobei die Arbeiten bis Ende 2026 abgeschlossen sein sollen. Dies vermeldet schleswig-holstein.de.

Die Fördermittel stammen aus einem bundesweiten Sonderprogramm, welches seit 2021 besteht und auf die Stärkung des Radverkehrs abzielt. Insgesamt stehen bis 2030 für Schleswig-Holstein rund 79,9 Millionen Euro zur Verfügung. Auch in ländlichen Regionen soll der Radverkehr gefördert werden, um die Attraktivität des Radfahrens zu erhöhen, wie die Bundesregierung ausführt.

Weitere Baumaßnahmen und Ausblicke

Neben den neuen Projekten wird auch an bereits begonnenen Maßnahmen weitergearbeitet. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Kieler Straße (K60) in Wahlstedt: Ausbau seit Oktober 2025, Kosten: 4,26 Millionen Euro, Fertigstellung Anfang 2027.
  • Segeberger Landstraße (K50) in Bornhöved: Erneuerung, Kosten: 5 Millionen Euro, Fertigstellung Anfang 2027.

Die Baumaßnahmen sind nötig, um den Verkehrsfluss zu optimieren und die Sicherheit auf den Straßen und Radwegen zu erhöhen. Das Ziel bleibt es, in den kommenden Jahren die Infrastruktur so zu gestalten, dass alle Generationen davon profitieren. In diesem Sinne wird man die Fortschritte in den kommenden Monaten aufmerksam verfolgen.