Liebherr investiert 32 Millionen Euro: Arbeitsplätze für Kirchdorf!
Die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH investiert 32,7 Millionen Euro in Kirchdorf, um neue Arbeitsplätze und ein modernes Versandzentrum zu schaffen.

Liebherr investiert 32 Millionen Euro: Arbeitsplätze für Kirchdorf!
Die Unternehmensgruppe Liebherr macht mit einer kräftigen Investition von 32,7 Millionen Euro in den Ausbau ihres Standorts in Kirchdorf an der Iller von sich reden. Die Pläne sind ambitioniert: Ein neues Versandzentrum, das den Standort um etwa 40.000 Quadratmeter erweitern soll, wird hier entstehen. Laut Merkur startet der Bau im Februar 2026, und die Fertigstellung ist für Anfang 2028 angepeilt.
Das Projekt wird nicht nur den Versand optimieren, sondern auch als Grundlage für weitere Entwicklungen der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH dienen. Bürgermeister Rainer Langenbacher begrüßt die Initiative als positives Signal für die gesamte Region. Mit der zentralen Neuausrichtung des Versands soll der Verkehr in der Gemeinde entlastet werden, während die gesamte Outbound-Logistik nun an einem Ort gebündelt wird, wodurch die Verkehrssicherheit für die Mitarbeitenden erhöht wird. Die Anfahrt des Schwerlastverkehrs wird über die Fellheimer Straße erfolgen, sodass der Ortskern von Kirchdorf geschont bleibt, wie die Schwäbische berichtet.
Neue Arbeitsplätze in Aussicht
Ein herausragendes Ziel der Erweiterung sind die neu geschaffenen Arbeitsplätze. Liebherr plant, mittelfristig mit der Werkserweiterung zusätzliche Jobs anzubieten. Der Umfang hängt jedoch stark von der Digitalisierung und Automatisierung ab, die in den neuen Räumlichkeiten Einzug halten werden. Das Versandzentrum wird mit modernster Gebäudetechnik und erneuerbaren Energien ausgestattet. Besonders bemerkenswert ist, dass Dachflächen mit Photovoltaikanlagen versehen werden, während die energetische Versorgung über Fernwärme erfolgen soll.
Die Arbeit der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH ist nicht neu – das Unternehmen produziert seit über 75 Jahren Baumaschinen in Kirchdorf. Der Standort hat also eine lange Tradition und es liegt ein gewisses Gewicht in diesen Erweiterungsplänen, die zudem strategische Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens haben. Das neue Versandzentrum wird es ermöglichen, über 6.000 Einheiten pro Jahr zu versenden, insbesondere für Hafen-Umschlagmaschinen.
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die aktuelle wirtschaftliche Lage zeigt an, dass Unternehmen in Deutschland allmählich wieder in Ausstattungen und neue Infrastruktur investieren. Gemäß Deloitte ist eine Erholung der Investitionsneigung in gewissen Branchen zu erwarten, wobei niedrige Finanzierungskosten das Investitionsklima unterstützen sollten. Insolvenz- und Rückgangsängste vermengen sich jedoch mit steigender Unsicherheit in der geopolitischen Lage, die für das wirtschaftliche Wachstum nicht förderlich ist.
Dennoch zeigt der Rückgang der Kapitalkosten, dass die Bereitschaft zu investieren insbesondere im Bereich Dienstleistung zunimmt, während im verarbeitenden Gewerbe eine gewisse Vorsicht remains. Hier könnte der Ausbau des Liebherr-Standorts ein Lichtblick für die gesamte Region und die Branche sein, der zeigt, dass trotz der Herausforderungen noch Potenzial für Wachstum besteht.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Liebherr schafft mit seiner Investition nicht nur Arbeitsplätze, sondern zeigt auch, wie wichtig es ist, auf die Zeichen der Zeit zu reagieren und Innovationskraft mit zukunftsorientierten Bauprojekten zu verbinden. Die nächsten Jahre bieten spannende Perspektiven für Kirchdorf und die Region.