IT-Katastrophe: Unternehmen verschlafen Modernisierung und investieren zu wenig!

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Technologieexperte Nigel Vaz hebt 2026 die Herausforderungen technischer Schulden in Unternehmen hervor und fordert Investitionen in IT-Systeme.

Technologieexperte Nigel Vaz hebt 2026 die Herausforderungen technischer Schulden in Unternehmen hervor und fordert Investitionen in IT-Systeme.
Technologieexperte Nigel Vaz hebt 2026 die Herausforderungen technischer Schulden in Unternehmen hervor und fordert Investitionen in IT-Systeme.

IT-Katastrophe: Unternehmen verschlafen Modernisierung und investieren zu wenig!

In der heutigen digitalen Welt ist es beunruhigend zu sehen, dass viele Unternehmen – insbesondere in der Banken- und Handelsbranche – zu wenig in den Ausbau und die Modernisierung ihrer IT-Systeme investieren. Der Technologieexperte Nigel Vaz warnt: Ganze 80 Prozent der zur Verfügung stehenden Mittel fließen in große Infrastrukturkomponenten, während nur ein magerer Teil von 20 Prozent für innovative Ansätze reserviert wird. Schwarzwälder Bote berichtet, dass vor allem Banken, die auf veraltete Mainframe-Technologien setzen, sowie Unternehmen mit überholten ERP-Systemen unter dieser Entwicklung leiden.

Die Folge dieser Vernachlässigung sind technische Schulden, die den Zugriff auf wichtige Daten und die Integration moderner Technologien erheblich erschweren. Um diese Herausforderungen anzugehen, könnten neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) hilfreich sein. Doch Vaz hebt hervor, dass diese Systeme nur dann effektiv genutzt werden können, wenn die Kerntechnologien modernisiert werden. Ein weiteres Problem ist die hohe Komplexität beim Umgang mit sogenannten Legacy-Systemen in verschiedenen Branchen wie Gesundheit und Einzelhandel.

Die finanziellen Folgen technischer Schulden

Laut einer Studie von Pegasystems und Savanta, die über 500 IT-Entscheider weltweit befragte, verlieren Unternehmen im Durchschnitt mehr als 370 Millionen Dollar jährlich durch ineffiziente Legacy-Technologien. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Zeitverlusten bei diesen Transformationsprojekten, die fast 134 Millionen Dollar jährlich kosten. AP Verlag teilt mit, dass 78 Prozent der Befragten der Meinung sind, dass die Ressourcen, die für die Wartung dieser alten Systeme benötigt werden, besser in andere Projekte investiert werden sollten.

Die Studie weist auch darauf hin, dass 63 Prozent der Befragten täglich auf bis zu zehn Legacy-Anwendungen angewiesen sind, wobei 29 Prozent sogar zwischen 11 und 20 solcher Systeme nutzen. Alarmierend ist, dass nur 9 Prozent von ausreichend wirksamen Transformationsmaßnahmen berichten, die in der Lage wären, alle veralteten Anwendungen abzuschalten. Die Herausforderung ist gigantisch: Die Komplexität bei der Transition zu neuen Technologien steht vielen Unternehmen im Weg.

Wettbewerbsfähigkeit und Kundenerlebnis

Über die finanziellen Aspekte hinaus hat dies auch weitreichende Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. 68 Prozent der Befragten glauben, dass veraltete Systeme die Nutzung moderner Technologien ernsthaft behindern. Pega berichtet, dass 88 Prozent der Befragten sogar Bedenken hinsichtlich der negativen Auswirkungen technischer Schulden auf die Wettbewerbsfähigkeit hegen. Bei mehr als 50 Prozent wird das Risiko für Kundenzufriedenheit nachweislich höher.

Die Herausforderungen in der Kundenzentrierung sind drastisch: Viele Unternehmen setzen Profitabilität über das Kundenerlebnis. Dies zeigt sich auch in der erhöhten Bearbeitungszeit für Kundenanfragen, die in den letzten 12 Monaten um bis zu 50 Prozent gestiegen ist. Das ist eine alarmierende Entwicklung und ein klares Zeichen – Unternehmen müssen umdenken und dringend investieren!

Insgesamt drängt die Zeit und der Handlungsbedarf ist enorm. Nur durch die konsequente Modernisierung ihrer IT-Systeme können Unternehmen nicht nur ihre Effizienz steigern, sondern auch den Herausforderungen der digitalen Welt begegnen. Vielleicht ist jetzt der richtige Moment, um neue Wege zu beschreiten und innovative Technologien zu nutzen.