Feiertage für die Wirtschaft: Wie mehr freie Tage Erfolg bringen!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Der Artikel beleuchtet die wirtschaftlichen Vorteile von Feiertagen, Unterschiede in Deutschland und den geplanten Reformationstag.

Der Artikel beleuchtet die wirtschaftlichen Vorteile von Feiertagen, Unterschiede in Deutschland und den geplanten Reformationstag.
Der Artikel beleuchtet die wirtschaftlichen Vorteile von Feiertagen, Unterschiede in Deutschland und den geplanten Reformationstag.

Feiertage für die Wirtschaft: Wie mehr freie Tage Erfolg bringen!

Was gibt’s Neues in der Feiertagsdiskussion? Am 30. Oktober 2025 wird in Deutschland über den wirtschaftlichen Wert von Feiertagen nachgedacht, insbesondere im Hinblick auf deren Einfluss auf das Bruttosozialprodukt. Wie Martin Simon in einem Artikel auf Schwäbische-Post.de erläutert, gibt es erhebliche Unterschiede in der Anzahl der Feiertage in den Bundesländern. Während Bayern mit 13 Feiertagen ganz vorne liegt, haben Berlin, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Hessen und Schleswig-Holstein nur 10 Feiertage. Das „Länd“ Baden-Württemberg kommt immerhin auf 12 Feiertage. Solche Unterschiede werfen natürlich Fragen auf, und Simon geht weiter ins Detail, indem er den Reformationstag am 31. Oktober erwähnt, der nicht in allen Bundesländern als Feiertag anerkannt ist. Ein guter Grund für viele, an diesem Tag die Kirche zu besuchen und Martin Luther zu huldigen.

Doch wie steht es um die wirtschaftliche Dimension dieser Feierlichkeiten? Simon ist der Meinung, dass Feiertage nicht nur Freizeit bedeuten, sondern auch zu besserem und erfolgreicherem Arbeiten führen können. Seiner Idee nach könnte eine Fortbildung im „Nicht-Arbeiten“ den wirtschaftlichen Erfolg sogar fördern. Er plädiert dafür, 20 freie Tage pro Monat einzuführen, um den Beschäftigten zu ermöglichen, mehr Zeit für sich selbst und ihre Familien zu haben.

Feiertagskalender und weitere Anmerkungen

Für das Jahr 2025 stehen einige wichtige Feiertage bevor, die europaweit gefeiert werden. So ist der 31. Oktober, der Reformationstag, ein Feiertag in mehreren Bundesländern, darunter Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Weitere Feiertage sind am 25. und 26. Dezember, die in allen Bundesländern gelten, gefolgt von Neujahr am 1. Januar 2026. Auch der 6. Januar, der Dreikönigstag, wird in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt gefeiert.

Ein weiterer Punkt, den Simon in seiner Diskussion anreißt, ist der Länderfinanzausgleich. Bayern und andere Bundesländer mit mehr Feiertagen leisten finanziell einen Beitrag zugunsten von Ländern mit weniger Feiertagen. Hier wird die Balance zwischen Freizeit und wirtschaftlicher Aktivität deutlich sichtbar. Der Diskurs über Feiertage offenbart also nicht nur regionale Unterschiede, sondern auch einen tieferen Einblick in die wirtschaftlichen Strukturen Deutschlands.

Besondere Feiertage und lokale Traditionen

Bei den Feiertagen gibt es auch einige lokale Besonderheiten. Beispielsweise ist das Fest Maria Himmelfahrt in Bayern nur in katholischen Gemeinden ein gesetzlicher Feiertag. In Augsburg wird am 8. August das Friedensfest gefeiert, während Fronleichnam in Sachsen nur in bestimmten Gemeinden als Feiertag gilt. In Thüringen kann der Innenminister Fronleichnam für katholische Gemeinden festlegen. Diese speziellen Feiertage bereichern die kulturelle Vielfalt innerhalb Deutschlands und zeigen, wie Traditionen regional unterschiedlich gelebt werden.

Wie sich zeigt, sind Feiertage nicht nur ein Anlass für Feiern, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der wirtschaftlichen und sozialen Struktur. Es bleibt spannend zu sehen, ob die Forderung nach einer Erweiterung der Feiertagsanzahl tatsächlich Gehör findet. Simon schlägt gleich vor, dass eine Fortbildung im „Nicht-Arbeiten“ für alle eine wertvolle Idee sein könnte, die letztendlich mehr Wohlstand für alle schafft. In diesem Sinne, auf zu den Feiertagen!