Schockierende Milliarden-Pläne: Blackstone plant Riesen-Rechenzentrum in NRW!
Blackstone plant ein 4-Milliarden-Euro-Rechenzentrum in Lippetal, NRW, um Cloud-Dienste und KI-Anwendungen zu unterstützen.

Schockierende Milliarden-Pläne: Blackstone plant Riesen-Rechenzentrum in NRW!
Ein milliardenschweres Projekt nimmt Gestalt an: Die US-Firma Blackstone plant, in der Gemeinde Lippetal, Nordrhein-Westfalen, ein beeindruckendes Rechenzentrum zu errichten. Dieses Vorhaben soll mit einer Investitionssumme von etwa vier Milliarden Euro realisiert werden, wobei die Gesamtsumme durch potenzielle Nutzer sogar auf bis zu zwölf Milliarden Euro ansteigen könnte. Damit würde es sich um eine der größten Rechenzentrum-Investitionen in Deutschland handeln. Blackstone hat bereits einen Kaufvertrag für ein geeignetes Grundstück in einem Industriegebiet unterzeichnet, wie PZ-News berichtet.
Geplant ist ein hyperscale Rechenzentrum, das vor allem für Cloud-Dienste und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI) genutzt werden soll. Der Standort in Lippetal, der sich in der Nähe der Autobahn 2 und der Stadtgrenze zu Hamm befindet, wurde aufgrund einer ausgezeichneten Energieversorgung gewählt, inklusive der Perspektive auf die Nutzung von grünem Strom, wie die Westfalenpost hervorhebt. Eine Höchstspannungsleitung von Amprion wird erwartet, um den notwendigen Strom von der Nordsee in die Region zu transportieren.
Ein wichtiges Signal für die Region
Die Fertigstellung der Anlage wird in den frühen 2030er Jahren prognostiziert, wobei die ersten Teile bereits ab 2030 in Betrieb gehen könnten. Das Planverfahren soll zeitnah beginnen. Blackstone’s Tochtergesellschaft Quality Technology Services (QTS) wird das Rechenzentrum betreiben und Dienstleistungen für Unternehmen anbieten, die Server nutzen oder eigene Technik installieren möchten. Dies könnte zu einer Schaffung von rund 100 Arbeitsplätzen im Rechenzentrum selbst und bis zu 600 zusätzlichen Jobs in der Region führen. Vor allem die Anwohner zeigen sich gegenüber dem Projekt aufgeschlossen; dies wurde bei einer Informationsveranstaltung deutlich, die von wa.de unterstützt wird. Bürgermeister Tobias Nillies (CDU) sieht in dem Vorhaben eine langfristige Stärkung des Standorts, während Oberbürgermeister Marc Herter (SPD) das Projekt als Beweis für das Innovationspotenzial der Region wertet.
Interessanterweise wird die gesamte Rechenzentrumskapazität in Deutschland bis 2030 voraussichtlich um beeindruckende 70 Prozent steigen, was eine einmalige Chance für die Industrie darstellt. Laut Bitkom werden KI-Rechenzentren sich vervierfachen und ein erheblicher Teil der Rechenzentren wird durch Cloud Computing unterstützt. Das steigende Bedürfnis nach leistungsfähigen Rechenzentren und Cloud-Diensten ist in der heutigen Zeit unumstritten und verschafft Deutschland zudem international eine wichtigere Rolle in diesem Sektor.
Mit der Investition von Microsoft in zwei Standorte im Rheinischen Revier und den neuen Plänen für ein Rechenzentrum in Lübbenau, die mit elf Milliarden Euro veranschlagt sind, zeigt sich, dass der Trend zu großen Rechenzentren in NRW ungebrochen ist. Die Region dazwischen könnte sich somit zu einem wichtigen Knotenpunkt für digitale Dienstleistungen und eine grüne Energieverwendung entwickeln.