Frei Eintritt: Vortrag zu modernem Gelenkersatz in Ravensburg!

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Vortrag zu Gelenkersatz bei Arthrose am 19. Januar, 18 Uhr, im Elisabethen-Klinikum Ravensburg. Eintritt frei!

Vortrag zu Gelenkersatz bei Arthrose am 19. Januar, 18 Uhr, im Elisabethen-Klinikum Ravensburg. Eintritt frei!
Vortrag zu Gelenkersatz bei Arthrose am 19. Januar, 18 Uhr, im Elisabethen-Klinikum Ravensburg. Eintritt frei!

Frei Eintritt: Vortrag zu modernem Gelenkersatz in Ravensburg!

Am Montag, dem 19. Januar, veranstaltet das Elisabethen-Klinikum in Ravensburg um 18.00 Uhr einen Vortrag über den modernen Gelenkersatz bei Arthrose an Hüfte und Knie. Referenten sind Prof. Dr. med. Jörn Zwingmann, Chefarzt, und Oberarzt Andreas Fischer. Laut einem Bericht von dieBildschirmzeitung.de ist das Thema besonders relevant, da Arthrose eine weit verbreitete Gelenkerkrankung ist, die vor allem die Beweglichkeit der Hüfte und des Knies beeinträchtigt. Betroffene leiden oft unter Schmerzen beim Gehen, Steifheit und einem eingeschränkten Bewegungsradius.

Der Vortrag wird tief in die Entstehung und Symptome der Arthrose eintauchen und bietet einen umfassenden Überblick über moderne Behandlungsmöglichkeiten. Neben konservativen Methoden liegt der Schwerpunkt insbesondere auf den neuesten Verfahren der Endoprothetik. Hierzu gehört auch die minimalinvasive Hüftoperation nach der AMIS-Methode (Anterior Minimally Invasive Surgery), die als sanfter Zugang zur Implantation einer Hüftgelenksendoprothese gilt, wie die Sportärztezeitung hervorhebt.

Was bringt die AMIS-Technik?

Die AMIS-Technik hat sich durch ihre schonende Herangehensweise an die Muskulatur bewährt. Sie erfolgt über einen intermuskulären und internervalen Zugang, was das Risiko von Muskelverletzungen und Gelenkluxationen minimiert. Zudem verringert sich der intraoperative Blutverlust, die Rehabilitation verläuft schneller, und das Luxationsrisiko bleibt unter 1%. Nach sechs bis zwölf Monaten gleichen sich die Ergebnisse dieser Technik den Ergebnissen anderer Zugangstechniken an, berichtet die Sportärztezeitung.

Die Vorteile der AMIS-Technik machen sie besonders attraktiv für Patienten. Sie können meist schon nach kurzer Zeit mobilisiert werden und benötigen häufig keine Gehhilfen. Allerdings sollte man beachten, dass die Operationszeit in der Regel länger ist und eine gewisse Erfahrung seitens der Operateure für die Durchführung erforderlich ist. Es wird zudem empfohlen, Schulungsprogramme für das medizinische Personal zu implementieren, damit alle mit den spezifischen Instrumentarien vertraut sind.

Die Zukunft der Gelenkersatz-Operationen

Die Entwicklungen im Bereich des Gelenkersatzes sind bemerkenswert. Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 450.000 Hüft- und Kniegelenkersatzoperationen durchgeführt. Fortschritte in der Technik, wie die Verwendung von langlebigen Materialien wie Titan und Keramik sowie 3D-Druck für maßgeschneiderte Prothesen, verbessern die Behandlungsqualität stetig. Innovative Ansätze, wie robotergestützte Chirurgie und digitale Navigation, tragen dazu bei, die Präzision bei der Implantation weiter zu erhöhen, wie das Endoprotheticum erläutert.

Ein zukunftsorientierter Blick zeigt auch, dass personalisierte Behandlungsansätze, wie virtuelle Simulationen und bioaktive Oberflächen, das Patientenerlebnis erheblich verbessern werden. Zudem sind neue Materialien in der Entwicklung, die das Risiko von Komplikationen verringern und die Lebensdauer der Prothesen erhöhen sollen.

Der Eintritt zum Vortrag im Elisabethen-Klinikum ist frei und es ist keine Anmeldung erforderlich. Es sind alle Interessierten herzlich eingeladen, mehr über diese innovativen Behandlungsmethoden zu erfahren und sich über die neuesten Trends der Endoprothetik zu informieren. Mit einem guten Händchen für Gesundheit und Mobilität können die Gäste der Veranstaltung den ersten Schritt in Richtung einer schmerzfreieren Zukunft machen.

Weitere Informationen zu den Themen Gelenkersatz und den neuesten Entwicklungen finden Sie in den Artikeln von dieBildschirmzeitung.de, Sportärztezeitung und Endoprotheticum.