Randalierende Frau greift Polizei an – Schock im Ravensburger Nachtdienst!
In Ravensburg kam es am 9.11.2025 zu einem Vorfall mit einer randalierenden Frau, danach erlitt ein Junge schwere Verletzungen.

Randalierende Frau greift Polizei an – Schock im Ravensburger Nachtdienst!
In der Nacht zum Sonntag wurde in Köln ein Vorfall gemeldet, der die Diskussion über den Umgang mit Gewalt gegen Polizeikräfte neu entfacht. Wie news.de berichtet, ging eine 39-jährige Frau in der Adlerstraße randalierend umher, was schließlich die Polizei auf den Plan rief. Die Beamten konnten die Frau in der Eisenbahnstraße auffinden und kontrollieren. Doch anstatt sich beruhigen zu lassen, zeigte sich die Frau aggressiv, leistete Widerstand und beleidigte die Polizisten. Besonders schockierend war ihr Verhalten, als sie einem der Beamten ins Gesicht spuckte und es bei einem zweiten Polizisten ebenfalls versuchte, ihn jedoch verfehlte. Letztlich wurde die aggressive Frau in eine Spezialklinik verbracht und muss sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung verantworten.
Ein weiterer Vorfall, der am selben Tag in Horgenzell-Wolketsweiler ein jähes Ende nahm, verdeutlicht die Gefahren, die nicht nur für Polizeibeamte, sondern auch für die Allgemeinheit bestehen. Ein 13-jähriger Junge erlitt schwere Gesichtsverletzungen, nachdem er mit einer unbekannten chemischen Substanz experimentierte, um einen Böller zu bauen. Beim entzünden eines Pulvers kam es zu einer Stichflamme, die ihn im Gesicht traf. Erste Hilfe wurde sofort geleistet, und der Junge wurde in eine Klinik gebracht. Auch hier laufen noch die polizeilichen Ermittlungen zur Herkunft der Substanzen.
Ein Blick auf die Gewalt gegen Polizeibeamte
Die Randaliererei der Frau ist ein Beispiel für das zunehmend besorgniserregende Phänomen von Gewalt gegen Polizeibeamte. Wie die bpb aufzeigt, wird die gesellschaftliche Debatte über Gewalt gegen und durch Polizeikräfte immer intensiver geführt. Der illegitime und unangemessene Einsatz von Gewalt durch die Polizei wird oft als problematisch wahrgenommen, während gleichzeitig auch die Gewalterfahrungen der Polizeibeamten im Dienst zunehmen. Es wird diskutiert, dass Männer in der Polizeiarbeit mehr Gewalt anwenden als Frauen und dass die Einsatzsituationen oft nicht nur bei Großveranstaltungen kritisch sind.
Die Statista Daten zeigen, dass zwischen 2014 und 2023 mehr als 38.109 Gewalttaten gegen Polizeibeamte registriert wurden. Diese Statistik wirft ein Licht auf die Gewalt, die Polizisten in ihrem Alltag erleben, und macht deutlich, dass etwa die Hälfte der Polizeibeamten im Dienst körperliche Gewalt erwartet oder erleben muss. Im Rahmen dieser Diskussion wird häufig auf die Notwendigkeit von Reformen hingewiesen, um einen besseren Schutz der Beamten zu gewährleisten. Die Reformen von 2017, die einen neuen Straftatbestand für tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte schufen, sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Zusammengefasst wird klar, dass sowohl die Vorfälle mit Zivilisten als auch die Diskurse um Gewalt gegen Polizeibeamte ein komplexes und wichtiges Thema darstellen, das nicht nur die Sicherheitslage betrifft, sondern auch tiefere gesellschaftliche Fragen aufwirft. Ob diese Vorfälle den nötigen Druck erzeugen, um gesetzgeberische Maßnahmen zu ergreifen, bleibt abzuwarten.