Familie Leins verwandelt Vorgarten zu gruseligem Halloween-Friedhof!

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Familie Leins in Engelswies präsentiert beeindruckende Halloween-Dekorationen, trotz wiederholter Vandalismus-Akte.

Familie Leins in Engelswies präsentiert beeindruckende Halloween-Dekorationen, trotz wiederholter Vandalismus-Akte.
Familie Leins in Engelswies präsentiert beeindruckende Halloween-Dekorationen, trotz wiederholter Vandalismus-Akte.

Familie Leins verwandelt Vorgarten zu gruseligem Halloween-Friedhof!

In der kleinen Gemeinde Engelswies hat die Familie Leins in den letzten zwei Monaten ihren Vorgarten in ein schauriges Halloween-Dekor verwandelt. Mit viel Kreativität und einem ordentlichen Schuss Humor gestaltete Bianca Leins zusammen mit ihrem Mann Alexander und den Kindern eine eindrucksvolle Szenerie, die bis zur Toilette reicht. Dort wartet ein Gerippe in einer Badewanne und andere gruselige Elemente, die für Aufsehen sorgen. Die Resonanz auf diese schaurigen Dekoideen ist überwiegend positiv, obwohl jüngst unbekannte Täter einige der liebevoll gestalteten Dekorationen beschädigt haben – und das in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag.

Das Familienprojekt steht heuer unter dem Motto „Bad“, und die Vorbereitungen zum „Halloweenloben“ am 31. Oktober sind bereits im vollen Gange. Dabei wird für die gelungenen Dekorationen mit einem Schnaps gejubelt. „Wir achten darauf, dass die Dekoration gruselig, aber nicht geschmacklos ist“, erklärt Bianca Leins und betont den Respekt gegenüber der nahegelegenen Grundschule. Zum Allerheiligentag, der am 1. November gefeiert wird, werden einige Figuren sogar verhüllt, um den Verstorbenen Respekt zu zollen, ganz im Sinne der Tradition.

Die Geschichte von Halloween

Halloween, das am 31. Oktober gefeiert wird, hat seine Ursprünge in alten keltischen Traditionen, insbesondere dem Brauch des Samhain, der den Übergang von der Erntezeit zum Winter markiert. An diesem Abend soll das Tor zur „anderen Welt“ geöffnet sein, wodurch die Seelen der Verstorbenen mit den Lebenden interagieren können. Der Name „Halloween“ stammt von „All Hallows’ Evening“, dem Abend vor dem Allerheiligentag, der seit dem Jahr 835 gefeiert wird. Die Bräuche rund um Halloween wurden über die Jahrhunderte hinweg durch die Christianisierung beeinflusst und von der Kirche mit christlichen Elementen kombiniert. BibleInfo berichtet, dass Kinder früher um Seelenkuchen baten und für die Toten beteten – eine Tradition, die sich in das heutige „Trick-or-Treating“ verwandelte.

Die amerikanische Kultur hat Halloween in den 19. Jahrhundert geprägt, als irische Einwanderer ihren Brauch mit in die neue Welt brachten. Heute ist Halloween in den USA der umsatzstärkste Feiertag nach Weihnachten, mit geschätzten Ausgaben von rund 10 Milliarden Dollar im Jahr 2021. Komplett verkehrt ist diese Einschätzung auch in Deutschland nicht, wo 2023 ein Umsatz von rund 480 Millionen Euro für Halloween-Artikel gemeldet wurde. Die Festlichkeiten – nur 13,5 % der Deutschen planten, Geld für Kostüme und Deko auszugeben, was im Vergleich zu 8 % im Jahr 2019 einen Anstieg zeigt – haben die Landesgrenzen von Irland und Schottland längst hinter sich gelassen.

Kreativität ganz groß

Auch die Familie Leins lässt sich von der globalen Begeisterung anstecken. Mit einem immer größer werdenden Fundus an Figuren und Requisiten sind sie bereits jetzt am Planen für das nächste Jahr. Es gibt sogar Überlegungen, einige der Deko-Teile zum Verkauf anzubieten, um anderen einen Hauch dieser besonderen Atmosphäre nach Hause zu bringen. Halloween ist also nicht nur ein Fest, um Süßigkeiten zu sammeln, sondern auch eine Gelegenheit, kreativen Ausdruck zu zeigen und gemeinsam als Familie Spaß zu haben.

Die Ghosbusters-Typen in Engelswies erleben somit ein Fest, das weit über Süßigkeiten hinausgeht. Ein Besuch im Vorgarten der Familie Leins ist nicht nur gruselig, sondern bietet auch einen Einblick in die tiefe Verbundenheit mit Traditionen, die den Menschen nicht nur schaurige Momente, sondern auch Gemeinschaft und Freude bringen.