Wellinger und Geiger kämpfen: Training im Wind-Chaos der Vierschanzentournee!

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In der Vierschanzentournee 2026 kämpfen Wellinger und Geiger nach Trainingsproblemen um bessere Platzierungen in Garmisch.

In der Vierschanzentournee 2026 kämpfen Wellinger und Geiger nach Trainingsproblemen um bessere Platzierungen in Garmisch.
In der Vierschanzentournee 2026 kämpfen Wellinger und Geiger nach Trainingsproblemen um bessere Platzierungen in Garmisch.

Wellinger und Geiger kämpfen: Training im Wind-Chaos der Vierschanzentournee!

Die Vierschanzentournee ist derzeit in vollem Gange und sorgt in der Skisprung-Welt für spannende Wettkämpfe. Die deutschen Springer Andreas Wellinger und Karl Geiger haben jedoch in den ersten Wettbewerben Schwierigkeiten, was sich derzeit als Herausforderung herausstellt. Gerade beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen belegten die beiden Sportler die Plätze 32 und 33, wodurch sie sich im Vergleich zum Auftakt in Oberstdorf, wo sie 48. und 53. wurden, etwas verbessern konnten. Dennoch sind die Form und die Leistungen der beiden in der aktuellen Tournee fraglich, wie auch die Süddeutsche betont.

Ein Ruhetag sollte für zusätzliche Trainings genutzt werden, allerdings machte das intensive Windwetter diesen Plan zunichte. Stattdessen entschieden sich Trainer und Team für ein Krafttraining. Bundestrainer Stefan Horngacher hebt die Notwendigkeit hervor, die Technik weiter zu verfeinern, und spricht von der Wichtigkeit von Wiederholungen im Training. Trotz der Herausforderungen zeigt er sich optimistisch in Bezug auf die Fortschritte der beiden Athleten.

Richtungswechsel vor dem nächsten Wettkampf

Mit der Reise nach Innsbruck im Hinterkopf sind Wellinger und Geiger trotz der bisherigen Rückschläge gezwungen, sich der Situation anzupassen. „Es sind zu viele Springer, die im ersten Durchgang ausscheiden“, bemerkt Wellinger irritiert, was die gegenwärtige Realität in der deutschen Mannschaft widerspiegelt. Nur Philipp Raimund und Felix Hoffmann gelangen bislang die Sprünge ins Finale der besten 30, wobei letzterer sich ebenfalls als Geheimfavorit für die kommenden Wettkämpfe präsentiert.

Das kostenlose allgemeine Ticketangebot zeigt ebenfalls die steigende Beliebtheit der Events. In Oberstdorf sind nur noch Tickets für die Qualifikation verfügbar, während in Garmisch-Partenkirchen Stehplatztickets weiterhin erhältlich sind. Die Preisgestaltung variiert stark, zum Beispiel sind VIP-Tickets für Innsbruck schon für stolze 588 Euro vergriffen.

Historische Bedeutung der Vierschanzentournee

Die Vierschanzentournee selbst ist ein fester Bestandteil der Skisprunggeschichte. Sie wird seit 1953 ausgetragen und umfasst vier standortlich bedeutende Events: Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen. Diese berühmte Tournee, die als einer der prestigeträchtigsten Wettbewerbe im Skispringen gilt, hat in der Vergangenheit zahlreiche Höhepunkte erlebt und zieht auch heute die besten Athleten der Welt an. Laut der Wikipedia hatten wir von 1953 bis heute viele große Namen, wobei der Rekord von Janne Ahonen mit fünf Gesamtsiegen lange Zeit als Maßstab für künftige Springer galt.

Die Herausforderungen für die deutschen Springer könnte nicht größer sein, zumal die Olympischen Spiele im Februar vor der Tür stehen, und die Zeit drängt, um die Form rechtzeitig zu verbessern. Hoch im Kurs sind auch die Favoriten aus Österreich, wie Daniel Tschofenig, der die vergangene Tournee gewonnen hat, neben anderen starken Springern wie Stefan Kraft und Jan Hörl.

Insgesamt bleibt die Spannung hoch, sowohl bei den Aktiven als auch den Zuschauern. Es wird mit Sicherheit ein aufregendes Fortsetzen der Tournee, wobei die nächsten Sprünge wegweisend für die Athleten und vor allem für die deutschen Hoffnungen sein könnten.