Neues digitales Passfoto in Schrobenhausen: Schnell, sicher und unkompliziert!
Erfahren Sie, wie das neue digitale Passfoto-Verfahren in Schrobenhausen die Beantragung von Ausweisen erleichtert.

Neues digitales Passfoto in Schrobenhausen: Schnell, sicher und unkompliziert!
In einer wegweisenden Neuerung können Bürgerinnen und Bürger in Schrobenhausen jetzt ihre biometrischen Passfotos direkt im Rathaus machen lassen. Ab sofort stehen modernste Fototerminals zur Verfügung, die durch die Bundesdruckerei bereitgestellt werden. Diese Terminals arbeiten nach den höchsten aktuellen Sicherheitsstandards und ermöglichen eine nahtlose Erstellung von digitalen Passbildern, wie die Donaukurier berichtet.
Mit dieser neuen Digitalisierungswelle, die am 1. Mai 2023 bundesweit in Kraft trat, sind Papierfotos für die Beantragung von Personalausweisen oder Reisepässen nicht mehr zulässig. Der Schritt zielt darauf ab, die Sicherheit der Ausweisdokumente zu erhöhen und Fälschungsmöglichkeiten zu minimieren. Für die digitale Passbildaufnahme im Bürgerbüro verlangt die Stadt eine Gebühr von lediglich sechs Euro.
Ein Schritt zur Effizienz
Sowohl die Fotoaufnahme als auch die Antragstellung können jetzt in einem einzigen Schritt erledigt werden, was den Prozess erheblich vereinfacht. Alternativ können digitale Passfotos auch bei zertifizierten Fotografen, Fotostudios oder in Drogeriemärkten erstellt werden. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist, dass bei Antragstellung im Bürgerbüro ein QR-Code vom Fotografen mitgebracht werden muss.
Die eingesetzten Fototerminals arbeiten mit dem innovativen PointID®-System der Bundesdruckerei. Dieses System erfasst nicht nur biometrische Lichtbilder, sondern auch Fingerabdrücke und Unterschriften in einer einzigen Lösung. So werden Zeit und Ressourcen gespart und gleichzeitig die Sicherheit der Daten erhöht. Bundesdruckerei hebt hervor, dass die Lichtbilder durch dieses Verfahren nicht mehr vor der Einreichung manipuliert werden können, wodurch die Qualität der Sicherheitsdokumente verbessert wird.
Blick auf die Zukunft
Ab dem 1. Mai 2025 müssen Fotodienstleister ihre Lichtbilder über eine zertifizierte Cloud an die zuständigen Behörden übermitteln, wobei eine Gebühr von sechs Euro für vor Ort aufgenommene Lichtbilder anfällt. Zudem werden ab dem gleichen Datum ausgedruckte Lichtbilder nicht mehr für Reisepässe und Personalausweise akzeptiert. Die Umstellung wird durch eine Übergangsregelung begleitet, die bis zum 31. Juli 2025 in Kraft bleibt und in Ausnahmefällen die Abgabe von Papierlichtbildern erlaubt.
Diese Regelungen gehen auf ein Gesetz zur Stärkung der Sicherheit im Pass-, Ausweis- und ausländerrechtlichen Dokumentenwesen zurück, das am 3. Dezember 2020 beschlossen wurde. Die schrittweise Ausstattung der Behörden mit den PointID®-Systemen erfolgt im Laufe des Jahres 2025. Damit wird die digitale Sicherheitsarchitektur für Personaldokumente weiter ausgebaut und die Effizienz in den Ämtern gefördert.
Mit diesen Fortschritten in der Digitalisierung wird sicher gestellt, dass die Beantragung von Ausweisdokumenten für die Bürgerinnen und Bürger nicht nur einfacher, sondern auch sicherer wird.