Trauer um Adolf Fleischmann: Der Ehrenvorsitzende von Rieden verstorben

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Der Heimatverein Rieden trauert um Ehrenvorsitzenden Adolf Fleischmann, der die Region nachhaltig prägte und vielfach engagiert war.

Der Heimatverein Rieden trauert um Ehrenvorsitzenden Adolf Fleischmann, der die Region nachhaltig prägte und vielfach engagiert war.
Der Heimatverein Rieden trauert um Ehrenvorsitzenden Adolf Fleischmann, der die Region nachhaltig prägte und vielfach engagiert war.

Trauer um Adolf Fleischmann: Der Ehrenvorsitzende von Rieden verstorben

Der Heimatverein Rieden hat einen herben Verlust erlitten. Sein ehemaliger Ehrenvorsitzender, der unermüdliche Adolf Fleischmann, ist im Alter von 85 Jahren verstorben. Der Tod von Fleischmann, der maßgeblich zur Entwicklung der Region begetragen hat, wird als großer Verlust für die Gemeinschaft empfunden. Er hat sich nicht nur um die Verschönerung und Attraktivität der Region für Urlauber und Besucher verdient gemacht, sondern war auch eine treibende Kraft in vielen Projekten, die das Dorf und seine Bürger nachhaltig prägten, berichtet die Mittelbayerische.

Im Jahr 1971 wagte Fleischmann den Schritt zur Gründung des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins Rieden. Sein Ziel war es, die Region zu einem attraktiven Ziel für Urlauber zu gestalten. Unter seiner Führung wurde nicht nur ein Campingplatz und ein Freibad errichtet, sondern auch der Tennisclub TC Rieden ins Leben gerufen. Diese Initiativen bedeuteten nicht nur für die Freizeitgestaltung der Bürger viel, sondern auch für die wirtschaftliche Belebung der Gemeinde, wie auch die Chronik des Heimatvereins festhält.

Ein Leben für die Gemeinschaft

Fleischmann war während seiner 24-jährigen Amtszeit als Vorsitzender von 1971 bis 1995 ein unverzichtbarer Ansprechpartner und Ideengeber. Er setzte sich stark für die Instandhaltung der Schlossbergkapelle ein, die unter seiner Regie restauriert und elektrifiziert wurde. Zudem war er eine treibende Kraft hinter dem beliebten Vilstalfest, das mit Auftritten namhafter Musikgruppen viel Publikum anzog. Traditionen, wie die Wiederbelebung des Faschingsumzugs in Rieden und die Einrichtung eines Trimm-Dich-Pfades im Jahr 1975, sind direkte Früchte seiner Initiative.

Die Gründung weiterer wichtiger örtlicher Gruppen wie der Wanderfreunde und der Blaskapelle Vilstal Rieden unterstreicht sein außergewöhnliches Engagement für die Gemeinschaft. 1987 erfolgte die Umbenennung des Vereins in „Heimatverein Unteres Vilstal“, was den Fokus auf die Bewahrung der historischen und kulturellen Werte der Region legte, und zeigt den klaren Weg, den der Verein unter Fleischmanns Leitung einschlug. Dies wird auch von Wikipedia bestätigt.

Ein bleibendes Erbe

Adolf Fleischmanns Einsatz für Rieden wird auch heute noch geschätzt. Er wurde zu einem Ehrenvorsitzenden ernannt, was seine Verdienste noch einmal hervorhebt. Nach seinem Rücktritt blieb die Bedeutung des Heimatvereins ungebrochen. Der Nachfolger, Hubert Haas, und die aktuellen Mitglieder setzen sich weiterhin für die lokalen Anliegen ein, so findet auch nach 2010 jährlich das Vilstalfest statt, und die Werte, die Fleischmann verankert hat, werden hochgehalten.

Sein Lebenswerk und die zahlreichen Initiativen haben der Region nicht nur ein neues Gesicht gegeben, sondern auch die Gemeinschaft zusammengebracht. Die Liebe zur Heimat, die Fleischmann mit seinem Wirken verbunden hat, bleibt unvergessen und inspiriert die nachfolgenden Generationen. Seine Vision und Treue zu Rieden werden in den Erinnerungen und Aktivitäten des Heimatvereins weiterleben.