Revolution im Fußball: Kreistage stimmen über neue Spielregeln ab!

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Am 17.01.2026 wurde in Aschaffenburg ein neuer Kreisvorsitzender gewählt und wichtige Reformen im Fußball besprochen.

Am 17.01.2026 wurde in Aschaffenburg ein neuer Kreisvorsitzender gewählt und wichtige Reformen im Fußball besprochen.
Am 17.01.2026 wurde in Aschaffenburg ein neuer Kreisvorsitzender gewählt und wichtige Reformen im Fußball besprochen.

Revolution im Fußball: Kreistage stimmen über neue Spielregeln ab!

Am 17. Januar 2026, inmitten der laufenden Fußball-Saison, dreht sich in den regionalen Kreisen alles um Reformen im Spielbetrieb. Bei den Besprechungen der verschiedenen Kreistage, wie etwa in Aschaffenburg, wurden wichtige Entscheidungen getroffen, die den Fußball der kommenden Jahre maßgeblich beeinflussen könnten. BFV informiert, dass die Zielsetzung besteht, eine zukunftsfähige Lösung für die Kreise zu entwickeln, sei es in Form von zwei oder drei Kreisen. Ein außerordentlicher Bezirkstag ist für 2028 angesetzt, um die geplante Neuaufteilung zu verabschieden, die dann in der Saison 2030/31 in Kraft treten soll.

Die Teilnehmer des Kreistages wurden zudem aufgefordert, ihre Meinungen zu verschiedenen Reformen im Spielbetrieb zu äußern. Besonders intensiv wurde über die Themen Verlängerung, Gelb-Rote Karten und Zeitstrafen diskutiert. Dabei sprachen sich 96,7 % der Befragten für die Beibehaltung der Verlängerung bei Entscheidungs- oder Relegationsspielen aus. Lediglich 3,3 % plädierten für ein sofortiges Elfmeterschießen in solchen Fällen.

Meinungsbilder und Abstimmungen

Ein weiteres wichtiges Thema war die Regelung zur Gelb-Roten Karte im Erwachsenenbereich: 78 % der Teilnehmer sprachen sich gegen eine automatische Sperre nach einer Gelb-Roten Karte aus. Im Gegensatz dazu stimmten 22 % für diese Einführung. Die Diskussion über die Zeitstrafe offenbarte ebenfalls unterschiedliche Ansichten: 59,3 % waren gegen die Beibehaltung der Zeitstrafe, während 40,7 % diese unter neuen Kriterien weiterhin sehen möchten. Diese Meinungsbilder sind nicht bindend, aber sie könnten den Bezirks- und Verbandstag maßgeblich beeinflussen.

Die Reformen im Spielbetrieb kommen nicht von ungefähr. Der DFB führt ab dem 1. Juli 2025 mehrere neue Regelungen ein, die auch die Diskussionen in den Kreisen beeinflussen werden. Die neuen Regeln, die im DFB angekündigt wurden, beinhalten beispielsweise den Kapitänsdialog sowie Regelungen, die das Verhalten von Torhütern und die Handhabung bei Fouls betreffen. Voraussichtlich wird dies auch Auswirkungen auf die Entscheidungsfindungen der Kreise haben.

Zukunftsorientierte Entscheidungen

In einem anderen Kreistag, der kürzlich in Peißenberg stattfand, wurde durch die Delegierten auch über ähnliche Themen abgestimmt. Hier sprachen sich 95,1 % für die Beibehaltung der Verlängerung aus, während 70,5 % gegen die Beibehaltung der Zeitstrafe waren. Die Einmütigkeit unter den 298 Delegierten zeigt, dass die Vereine in der Region ein gutes Händchen haben, wenn es um die Abstimmung auf Reformen geht. Merkur berichtet, dass auch die Wahl des neuen Kreis-Spielleiters, Heinz Eckl, für vier weitere Jahre und die Wiederwahl anderer Funktionäre in der Tiefstollenhalle positiv aufgenommen wurde.

Die Entwicklungen in den lokalen Fußballkreisen sind ein spannendes Kapitel, das die Fans und Vereinsvertreter in der Region interessiert verfolgen werden. Mit den geplanten Reformen und den neuen Regelungen des DFB steht eine spannende Zeit bevor, die nicht nur die Spielweise, sondern auch die Organisation im Fußball prägen wird.