Neubauten für Flutopfer: Hoffnung für Dong Cham vor dem Tet-Fest!
Polizei und Gemeinde helfen Flutopfern in Dong Cham mit neuen Häusern. Quang-Trung-Kampagne zur Flutfolgenbeseitigung läuft.

Neubauten für Flutopfer: Hoffnung für Dong Cham vor dem Tet-Fest!
Im Zeichen der Solidarität und der raschen Wiederherstellung der Lebensverhältnisse in den von Überschwemmungen betroffenen Regionen in Vietnam läuft derzeit die umfangreiche „Quang-Trung-Kampagne“. Diese Initiative, die von Polizeikräften und der Gemeindeverwaltung von Thượng Đức ins Leben gerufen wurde, hat das Ziel, Wohnhäuser für Flutopfer zu bauen und zu reparieren. Laut Vietnam.vn sind die ersten Erfolge bereits sichtbar, nachdem der Fluss Vu Gia während der Regenzeit Ende Oktober 2025 historische Höchststände erreicht hatte, wodurch zahlreiche Dörfer, darunter Dong Cham, erheblichen Schaden erlitten haben.
Besonders betroffen war das Dorf Dong Cham, wo viele Häuser und Felder durch die Fluten gefährdet waren. Der Sicherheitsbeamte Nguyen Dinh, der sich aktiv an den Evakuierungsmaßnahmen beteiligte, erlebte die Übel der Katastrophe am eigenen Leib: Bei seiner Rückkehr fand er sein Haus und seine Habseligkeiten weggespült vor. Am 9. Januar 2026 erhielt er dank der Unterstützung der Polizeikräfte ein neues Zuhause mit moderner Ausstattung und großzügigen 80 Quadratmetern Wohnfläche. Historisch betrachtet bleibt das alte Haus jedoch stehen, als stumme Mahnung an die verheerenden Auswirkungen der Überschwemmung.
Gemeinsame Anstrengungen für die Zukunft
Auch Herr Le Hong Linh, ein weiterer Dorfbewohner, erzählt von den dramatischen Ereignissen während der Flut, die ihn und seine Familie in Panik versetzten. Sein Haus wurde teilweise zerstört, doch dank der Mobilisierung von bis zu 60 Polizisten und Soldaten pro Tag, die rund um die Uhr im Einsatz waren, konnte Linh sein Heim zu 80 Prozent reparieren. Zudem erhielt seine Familie schulische Materialspenden für die Kinder.
Auch auf höherer politischer Ebene wird an der Bewältigung der Flutschäden gearbeitet. Am Montag tagte Vizepremierminister Ho Quoc Dung zusammen mit einer Regierungsarbeitsgruppe und dem Volkskomitee der Provinz Gia Lai, um den Baufortschritt in den betroffenen Gebieten zu überprüfen. VOVworld berichtete, dass die Provinz angehalten wurde, alle notwendigen Kräfte zu mobilisieren, um den Bau der neuen Häuser bis Mitte Januar abzuschließen, sodass die Bewohner das kommende Tet-Fest in ihren neuen vier Wänden feiern können.
Gemeinschaft im Wiederaufbau
Insgesamt werden in der Provinz mehr als 1.200 Soldaten und Polizisten für den Wiederaufbau eingesetzt. Der Fortschritt ist beachtlich: 96 Prozent der insgesamt 674 neugebauten Häuser sind bereits fertiggestellt. Oberstleutnant Le Van Viet äußerte, dass die hügelige Region den Transport der Materialien erschwert, was die Durchführung der Kampagne zusätzlich herausforderte. Trotz der schwierigen Bedingungen zeigen die Dorfbewohner großen Mut und Entschlossenheit, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern und sich auf das bevorstehende Tet-Fest vorzubereiten.
Familien wie die von Dinh und Linh sind trotz der Spuren der Naturkatastrophe bereits wieder dabei, ihre Lebensunterhalte zu sichern, während die Kinder voller Freude zur Schule gehen. Der Wiederaufbau in der Region wird somit nicht nur durch die Behörden, sondern auch durch den unermüdlichen Einsatz der Gemeinschaft vorangetrieben. Es bleibt zu hoffen, dass die Vorbereitungen rechtzeitig abgeschlossen werden, damit alle betroffenen Familien ein frohes und neues Jahr feiern können.