Schumer kämpft gegen Trumps zollpolitische Angriffe auf Europa!
Chuck Schumer plant, Trumps Zölle gegen Europa zu stoppen. Der Konflikt um Grönland wirft Fragen zur NATO und internationalen Sicherheit auf.

Schumer kämpft gegen Trumps zollpolitische Angriffe auf Europa!
Die Welt schaut gebannt in Richtung Grönland und die USA, wo ein ernsthafter Konflikt um die zukünftige Verwaltung dieser strategisch wichtigen Region entflammt ist. Am 18. Januar 2026 kündigte Chuck Schumer, der demokratische Minderheitsführer im US-Senat, an, entschlossen gegen die angedrohten Zölle von Präsident Donald Trump vorzugehen. Diese Zölle, die ab Februar gegen Deutschland und sieben weitere europäische NATO-Länder verhängt werden sollen, sollen Druck auf die europäischen Verbündeten ausüben, um einen Kauf von Grönland zu forcieren. Schumer bezeichnete diese Zollpläne als schädlich für die US-Wirtschaft und kritisierte sie als Preistreiber. „Es ist an der Zeit, diesen Unsinn zu stoppen“, so Schumer, der bereits plant, ein Gesetz einzubringen, um die Zölle zu blockieren und weiteren Schaden für die amerikanische Wirtschaft sowie die europäische Gemeinschaft zu vermeiden. NP Coburg berichtet, dass trotz der demokratischen Minderheit im Senat auch einige Republikaner Trumps Plan kritisch beäugen.
Trump selbst hat sein Interesse an einer US-Übernahme von Grönland bereits mehrfach bekräftigt. Er bezeichnete die Verteidigung Grönlands als „zwei Hundeschlitten“ und betonte, dass die USA das Gebiet für ihre nationale Sicherheit benötigen. Dabei wäre eine Übernahme durch die USA nicht nur einen wirtschaftlichen Aspekt, sondern auch strategische Gründe im Visier, wie den Zugriff auf kritische Mineralien. Grönland ist jedoch ein selbstverwaltetes Gebiet Dänemarks, und die Regierung dort hat klar gemacht, eine US-Übernahme „in keiner Weise akzeptieren“ zu können. USA Today berichtete, dass Dänemark und andere europäische Staaten bereits klare Grenzen für Trumps Ansprüche gesetzt haben.
Die NATO im Fokus
Die NATO selbst sieht sich nun unter Druck. Geprägt von internen Konflikten ist man weniger auf die Bedrohungen von Trump vorbereitet. NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat bislang zu den Aussagen des US-Präsidenten geschwiegen, während die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen vor einem militärischen Übergriff der USA auf NATO-Verbündete warnt. Laut DW wird die Glaubwürdigkeit der NATO immer fraglicher, da keine klaren Strategien gegen solche internen Bedrohungen vorliegen. Experten warnen, dass die Situation das Verhältnis innerhalb der NATO stark belasten könnte.
Die europäischen Staaten haben sich klar gegen Trumps Überlegungen ausgesprochen. Unter anderem fordern Politiker wie der dänische EU-Abgeordnete Anders Vistisen eine entschiedene Antwort auf die Drohungen des US-Präsidenten, während andere, wie Per Clausen, vorschlagen, transatlantische Zölle auszusetzen, bis die USA von Grönland ablassen. Auch die Grönländer selbst scheinen entschlossen, ihre Verteidigungsanstrengungen unter NATO-Auspizien zu stärken, und bekräftigen, dass sie über ihre eigenen Angelegenheiten entscheiden werden.
In einer Zeit, in der geopolitische Spannungen zunehmen, könnte der Konflikt um Grönland weitreichende Folgen für die NATO und die internationale Ordnung haben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird und ob es tatsächlich zu einem ernsthaften wirtschaftlichen oder militärischen Konflikt kommt. Die nächsten Monate könnten entscheidend dafür sein, wie die Beziehungen zwischen den USA und ihren europäischen Verbündeten aussehen werden.