Warnung! Gefährliche Enoki-Pilze aus Ingolstadt können Blutvergiftung auslösen

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Ingolstadt warnt vor Listeria in Enoki-Pilzen. Rückruf betroffen, gefährdete Gruppen reagieren sofort auf Symptome!

Ingolstadt warnt vor Listeria in Enoki-Pilzen. Rückruf betroffen, gefährdete Gruppen reagieren sofort auf Symptome!
Ingolstadt warnt vor Listeria in Enoki-Pilzen. Rückruf betroffen, gefährdete Gruppen reagieren sofort auf Symptome!

Warnung! Gefährliche Enoki-Pilze aus Ingolstadt können Blutvergiftung auslösen

In den letzten Tagen hat sich in Bayern eine besorgniserregende Situation entwickelt, die insbesondere gesundheitsbewusste Verbraucher aufmerken lässt. In Asia-Supermärkten wurden gefährliche Bakterien in Enoki-Pilzen der Marke Yitianfood nachgewiesen. Diese Pilze, auch bekannt als Winterpilze oder Samtfußrüblinge, erfreuen sich seit Jahrhunderten großer Beliebtheit in der asiatischen Küche, jedoch könnte ihr Verzehr jetzt schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Laut hallo-muenchen.de betrifft der Rückruf speziell die 100-Gramm-Packungen mit der Losnummer 14 und der Barcode-Nummer 6949264100276.

Besonders alarmierend ist das Bakterium Listeria monocytogenes, das in den betroffenen Pilzen nachgewiesen wurde. Diese Erreger können zu schwerwiegenden Erkrankungen führen, darunter Fieber, Durchfall und im schlimmsten Fall auch Blutvergiftungen oder Hirnhautentzündungen. Die Symptome treten häufig innerhalb von 14 Tagen nach dem Verzehr auf, weshalb schnelle Reaktionen unerlässlich sind. Vor allem Schwangere, Menschen mit geschwächtem Immunsystem und Senioren gehören zu den besonders gefährdeten Gruppen, wie das PubMed bestätigt.

Rückgabemöglichkeiten und Handlungsanweisungen

Für alle, die die besagten Enoki-Pilze bereits gekauft haben, gibt es gute Nachrichten: Diese können ohne Kassenbon zurückgegeben werden, und der Kaufpreis wird erstattet. Wer jedoch bereits zu den Pilzen gegriffen hat und Symptome bemerkt, sollte nicht zögern und sich umgehend an einen Arzt wenden, um mögliche Gesundheitsrisiken frühzeitig zu klären.

Zusätzlich ist es wichtig zu erwähnen, dass importierte Enoki-Pilze oft ohne adäquaten Luftaustausch verpackt werden, was das Wachstum von Listeria begünstigt. Eine Studie, die in der Fachzeitschrift „Journal of Food Protection“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass die Bakterienzahlen bei einer Lagertemperatur von 10 °C innerhalb von nur vier Tagen signifikant ansteigen können. Dies sollte die Lebensmittelsicherheitsbehörden auf den Plan rufen und dazu anregen, verstärkt Kontrollen durchzuführen, um derartige Vorfälle zu verhindern.

Weitere Rückrufaktionen und Allergierisiken

Die Problematik beschränkt sich jedoch nicht nur auf Pilze. Aktuelle Rückrufaktionen betrafen auch andere Lebensmittel wie Käse und Matjesfilets, die ebenfalls mit Listeria kontaminiert sein könnten. Diese Bakterien können bei Risikogruppen zu schwerwiegenden Erkrankungen führen und auch ohne Symptome bei Schwangeren das ungeborene Kind gefährden, wie das BAV-Institut berichtet.

Ein weiterer ganz wichtiger Aspekt ist die unzureichende Allergenkennzeichnung, die für Menschen mit Lebensmittelallergien oder Unverträglichkeiten lebensbedrohlich sein kann. Rückrufaktionen werden hier verstärkt durchgeführt, um die Verbraucher zu schützen.

Wir raten allen Lesern, beim Einkauf genau hinzuschauen und im Zweifel lieber auf die bekannten Marken zu setzen. So bleibt die Freude am Kochen ungetrübt und der Gaumen jubiliert sicher. Achten Sie auf Ihre Gesundheit!