Fahrer unter Drogen und Alkohol: Polizei stoppt Verkehrssünder in Miltenberg!
Verkehrskontrollen in Miltenberg am 12.11.2025 führen zu Festnahmen wegen Alkohol und Drogen am Steuer, Bußgelder drohen.

Fahrer unter Drogen und Alkohol: Polizei stoppt Verkehrssünder in Miltenberg!
Gestern Nachmittag, am 12.11.2025, haben die Polizeibeamten in Miltenberg wieder einmal ihre Augen offen gehalten. Ein 28-jähriger deutscher Autofahrer fiel den Kontrolleuren in der Luitpoldstraße auf, als sie bei einer Routinekontrolle Alkoholgeruch wahrnahmen. Der Alkoholtest offenbarte einen Wert, der knapp über der 0,5 Promillegrenze lag. In der Folge musste der Fahrer seine Fahrt umgehend beenden, und sein Autoschlüssel wurde einkassiert. Solche Maßnahmen sind nicht nur ärgerlich für die Betroffenen, sondern stehen im Kontext der strengen Bestimmungen, die bei Alkohol am Steuer gelten. Laut e-recht24, können die rechtlichen Konsequenzen je nach Promillewert variieren und reichen von Bußgeldern über Punkte in Flensburg bis hin zu Fahrverboten und Führerscheinentzügen.
Am Abend machte die Polizei erneut einen Mitbürger aus, der nicht gerade rücksichtsvoll mit den Verkehrsregeln umging. Ein 35-jähriger Fahrer eines VW Golf fuhr „Am Knückel“, ohne sein Abblendlicht einzuschalten. Die Kontrolle ergab, dass auch er unter dem Einfluss von Drogen, konkret THC, stand. Auch seine Fahrt wurde gestoppt, und eine Blutentnahme wurde angeordnet. Wer denkt, dass Alkohol und Drogen am Steuer einen harmlosen Spaß darstellen, irrt sich gewaltig, denn die rechtlichen Folgen sind weitreichend und können sich als sehr kostspielig herausstellen.
Alkohol und Drogen: Schwere Folgen für Verkehrssünder
Im Jahr 2024 gab es in Deutschland rund 34.700 Verkehrsunfälle, die auf Alkohol zurückzuführen sind – das sind durchschnittlich 95 Unfälle pro Tag, ein bedenklicher Wert. Besonders drastisch war der Vatertag 2024, an dem es mit 287 Unfällen den traurigen Rekord gab. Um zu verhindern, dass solche Zahlen weiter steigen, hat der Gesetzgeber klare Richtlinien aufgestellt: Fällt man bei Alkoholwerten zwischen 0,5 und 1,09 Promille ohne Ausfallerscheinungen auf, drohen 500 bis 1.500 Euro Bußgeld sowie ein bis drei Monate Fahrverbot. Schlimmer wird es ab einem Wert von 1,1 Promille, denn dann spricht man von absoluter Fahruntüchtigkeit mit noch drastischeren Strafen.
Drogen am Steuer werden gleichsam ernst genommen. Bereits der Nachweis eines berauschenden Wirkstoffs genügt, um als ordnungswidrig zu gelten. Hier gibt es keine Grenzwerte wie beim Alkohol, was die Situation für die Fahrer zusätzlich kompliziert macht. Wie wichtig es ist, sich der Risiken bewusst zu sein, zeigen nicht nur die rechtlichen Folgen, sondern auch das erhöhte Unfallrisiko, das mit dem Konsum von Drogen und Alkohol einhergeht.
Ob E-Scooter oder Auto – die Promillegrenzen bleiben dieselben. Es liegt also an jedem Einzelnen, einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das anderer Verkehrsteilnehmer zu schützen.