Verkehrschaos in Allach: Tempo 30 soll Fußgänger schützen!

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Bezirksausschuss Allach-Untermenzing fordert Tempolimit und bessere Verkehrssicherheit auf der Eversbuschstraße in München.

Bezirksausschuss Allach-Untermenzing fordert Tempolimit und bessere Verkehrssicherheit auf der Eversbuschstraße in München.
Bezirksausschuss Allach-Untermenzing fordert Tempolimit und bessere Verkehrssicherheit auf der Eversbuschstraße in München.

Verkehrschaos in Allach: Tempo 30 soll Fußgänger schützen!

Im Münchner Stadtteil Allach-Untermenzing tut sich derzeit einiges in Bezug auf die Verkehrssicherheit. Der Bezirksausschuss hat sich das Ziel gesetzt, die Sicherheit in der Region zu erhöhen, insbesondere an den stark frequentierten Straßen. Besonders im Fokus steht die Eversbuschstraße, die von den Anwohnern als sehr belastet wahrgenommen wird. Enger Gehwege und ein hoher Durchgangsverkehr machen die Situation für Fußgänger denkbar ungemütlich. Der Bezirksausschuss strebt daher eine Verbreiterung der Gehwege an, um die Sicherheit der zu Fuß Gehenden zu verbessern, auch wenn der Spielraum für grundlegende Änderungen begrenzt ist. Ein Lastwagenverbot ist rechtlich nicht umsetzbar, sodass der Schwerverkehr weiterhin zugelassen bleibt, was die Bemühungen um mehr Sicherheit erschwert.

Wie aus einem Bericht von der tz hervorgeht, werden Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Eversbuschstraße regelmäßig kontrolliert und geahndet. Kleinere Verbesserungen sind bereits erreicht worden; ein durchgängiges Tempo-30-Limit wird als Möglichkeit zur Erhöhung der Verkehrssicherheit angesehen. Allerdings ist der Platz entlang der Straße auch ein Problem, da dort neue Anzeigetafeln oder zusätzliche Geschwindigkeitskontrollen schwer umzusetzen sind.

Forderungen nach Geschwindigkeitsanpassungen

Die aktuelle Geschwindigkeitsbeschränkung von Tempo 30 auf der Eversbuschstraße ist umstritten. Einige Anwohner fordern die Rückkehr zu Tempo 50, da sie bemerkt haben, dass die Ampelschaltungen zu einem Stop-and-Go-Verkehr führen, was das Lärmniveau und den Schadstoffausstoß in der Gegend erhöht hat. Zudem wird von einem Anstieg des Ausweichverkehrs in Wohnstraßen berichtet, da Autofahrer auf der benachbarten Franz Nissl Straße nach Alternativen suchen, die ebenfalls auf Tempo 30 begrenzt ist. Der Bezirksausschuss bleibt jedoch bei der Forderung nach einer durchgehenden Geschwindigkeitsregelung zur Verbesserung der Sicherheit, selbst wenn dies auf Widerstand stößt.

Ergänzend zu diesen lokalen Herausforderungen zeigt eine Untersuchung des Umweltbundesamtes, dass die Einführung von Tempolimits auch auf anderen Straßen wichtig ist, um die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren. So könnte ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen und die Absenkung der Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen dazu beitragen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Umweltbelastung zu verringern. Studien belegen, dass Tempolimits sowohl zur Minderung von Lärm- als auch von Schadstoffemissionen beitragen können.

Aktuelle Diskussionen um Verkehrsregelungen in der Eversbuschstraße sind ein Spiegelbild der größeren Herausforderungen, vor denen viele urbanisierte Gebiete stehen. In Anbetracht der steigenden Geschwindigkeitskontrollen und der Forderung nach Regelungen muss ein guter Kompromiss gefunden werden, um sowohl der Verkehrssicherheit als auch den Bedürfnissen der Anwohner gerecht zu werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickeln wird, aber der Wille zur Verbesserung ist deutlich vorhanden.