Die Linke nominiert Kati Ernst: Kampf für bezahlbares Wohnen in Neu-Ulm!
Die Linke Neu-Ulm nominiert Kati Ernst für die OB-Wahl 2026, thematisiert soziale Gerechtigkeit und bezahlbaren Wohnraum.

Die Linke nominiert Kati Ernst: Kampf für bezahlbares Wohnen in Neu-Ulm!
Ein frischer Wind weht durch die politische Landschaft Neu-Ulms. Am 4. November 2025 hat die Linke Neu-Ulm ihre Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin nominiert: Kati Ernst. Sie stellte sich mit klaren Anliegen der Öffentlichkeit vor und betonte, dass das Wohl von Menschen mit finanziellen und sozialen Herausforderungen für sie an erster Stelle steht. Ihr Blick auf die Stadtkasse ist ungeschönt – satte 20 Millionen Euro fehlen, und das hat natürlich Auswirkungen auf die lokalen Gemeindeverantwortungen. Ihr Engagement als Ingenieurin in der Brennstoffzellenentwicklung seit 2006 zeigt, dass sie nicht nur reden, sondern auch anpacken kann.
Doch nicht nur im Oberbürgermeister-Wahlkampf geht es rund. Der Kreisverband stellte gleich noch die komplette Stadtratsliste für die anstehenden Kommunalwahlen 2026 auf. Angeführt wird die Liste von Kati Ernst selbst und Jelena Gotić, die sich besonders für Barrierefreiheit und Inklusion starkmachen möchte. Auf den weiteren Plätzen stehen bekannte Gesichter. Zu den hochkarätigen Kandidaten zählt auch Karl-Martin Wöhner, der 2020 als gemeinsamer OB-Kandidat von Bürgerliste und Linken bereits Erfahrungen sammeln konnte, allerdings mit lediglich 2,3 Prozent der Stimmen. Er hat sich inzwischen als Einzelkämpfer für die Bürgerliste im Stadtrat etabliert.
Die Stadtratsliste im Fokus
Auf den Plätzen vier bis zehn der Stadtratsliste folgen weitere engagierte Mitglieder: Sascha Lima, Verena-Julia Basler, Dietmar Österle, Celina Klostermeier, Alexander Pfnür, Jessica Hase und Özgür Yüksel. Dieses Team hat sich vor allem das Ziel gesetzt, bezahlbaren Wohnraum im Fokus zu behalten und sich vehement gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft zur Wehr zu setzen.
„Wohnen als Grundrecht“ lautet das Motto, das sich wie ein roter Faden durch die Wahlkampagne ziehen wird. Die Linke fordert, dass diese essentielle Lebensqualität für alle Menschen verfügbar sein muss, ganz unabhängig von der finanziellen Lage. Dies zeigt sich auch in ihren Positionen zur Förderung von Sozialwohnungen und einer aktiven kommunalen Wohnungspolitik, die insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen von großer Bedeutung ist. In Augsburg steigen die Mieten unaufhörlich, und viele Bürger*innen suchen verzweifelt nach Lösungen für ihre Wohnsituation.
Bildung und Feminismus als zentrale Themen
Doch es bleibt nicht nur beim Wohnraum. Auch das Bildungssystem steht zur Diskussion. Die Linke setzt sich für kostenfreies, gesundes Schulessen für alle ein und fordert eine angemessene Lernumgebung sowie mehr Unterstützung für Lehrer*innen. Besonders wichtig ist ihnen, dass die Bildung nicht vom Einkommen abhängt, sondern Chancen für alle schafft.
Auf persönlicher Ebene tritt Kati Ernst für die Gleichstellung der Geschlechter ein. Aufgewachsen mit dem Glauben, als Mädchen alles erreichen zu können, sieht sie es als ihre Aufgabe, Missstände zu benennen und aktiv für Sicherheit und Respekt zu kämpfen. Ihr Aufruf an die Bürgerinnen und Bürger: Lasst uns gemeinsam eine Welt ohne Geschlechterdiskriminierung schaffen.
Für alle, die mehr wissen wollen oder Fragen haben, steht der Kontakt zur Linken Augsburg offen: elisabeth.wiesholler@dielinke-augsburg.de.
Die anstehenden Wahlen versprechen spannend zu werden, und die Linke hat sich mit ihren konkreten Forderungen und einer klaren Vision gut aufgestellt. Auf in die politischen Auseinandersetzungen in Neu-Ulm!