Phantomzeichnung und Juwelendieb: Wer ist Schafroth wirklich?

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Am 30.12.2025 wird ein Juwelendieb im Fokus der Rosenheimer Ermittlungen, während eine Ausstellung spannendste Geschichten offenbart.

Am 30.12.2025 wird ein Juwelendieb im Fokus der Rosenheimer Ermittlungen, während eine Ausstellung spannendste Geschichten offenbart.
Am 30.12.2025 wird ein Juwelendieb im Fokus der Rosenheimer Ermittlungen, während eine Ausstellung spannendste Geschichten offenbart.

Phantomzeichnung und Juwelendieb: Wer ist Schafroth wirklich?

In den letzten Monaten gab es in der Welt der Kunst und des Schmucks einige turbulente Ereignisse, die nicht nur die Fachwelt, sondern auch das allgemeine Publikum in ihren Bann ziehen. Besondere Aufmerksamkeit erregt dabei der Fall eines gesuchten Juwelendiebs, der mit einem spektakulären Raub im Hintergrund steht. Laut ZDF ist Schafroth, ein Juwelendieb von fragwürdigem Ruf, seit einem Raub in einem luxuriösen Hotel vor zehn Jahren untergetaucht. Bei den Ermittlungen gerät Oswald Greimer, ein pensionierter Phantombildzeichner, ins Visier der Polizei, weil er Schafroth mit einem falschen Phantombild geschützt hatte. Das ganze Szenario wird noch spannender mit der Einbeziehung von Felizitas Bach, der Ex-Lebensgefährtin des Juwelendiebs, die ebenfalls in die Ermittlungen einfließt.

Zusätzlich dazu organisiert Dr. Baumgartner eine Kunstausstellung der „Rosenheimer Stadtzeichner“, bei der eine Zeichnung von Peggy Meising, die eine verwitterte Mauer im Jesuitengarten zeigt, das Zentrum der Aufmerksamkeit einnimmt. Spannend ist die Vermutung, dass Schafroth möglicherweise Schmuck aus einem verblüffenden Raubzug in Südfrankreich dort vergraben hat. Könnte es sein, dass die Mauer kleine Geheimnisse birgt, die vielleicht zu den lang gesuchten Schätzen führen?

Die Schatten der Vergangenheit

Im Kontext dieser kriminellen Machenschaften sticht ein besonders berüchtigter Vorfall hervor: der Juwelendiebstahl im Historischen Grünen Gewölbe in Dresden, der am 25. November 2019 stattfand. Wie Wikipedia berichtet, entwendeten die Täter mehrere Kunstobjekte und 21 Schmuckstücke, und der Versicherungswert der gestohlenen Güter belief sich auf satte 113,8 Millionen Euro. Die Täter nutzten raffinierte Methoden, um in das Museum einzudringen, was zu einem beispiellosen Raub führte. Während der Einbruchsdauer von nur wenigen Minuten, gefährdeten die Diebe auch Sicherheitskräfte, die vor Ort waren, jedoch nicht eingreifen durften.

Das Nachspiel lässt ebenfalls aufhorchen. Der Prozess gegen sechs Angeklagte aus der Remmo-Großfamilie begann am 28. Januar 2022 und endete im Mai 2023 mit Verurteilungen für fünf der Verdächtigen. Darüber hinaus gab der Freistaat Sachsen rund 3,8 Millionen Euro für Prozesskosten aus – ein gutes Beispiel für die finanziellen Belastungen, die solche Raubzüge nach sich ziehen.

Ein Blick über die Grenzen

Ähnlich spektakulär verlief ein Raub im Louvre, der am 19. Oktober 2025 stattfand. Die kriminelle Vorgehensweise gleicht der in Dresden und zeigt, dass die Sicherheitsvorkehrungen in renommierten Museen oft lückenhaft sind. Laut einem Artikel von Deutschlandfunk Kultur gelang es vier Tätern, indem sie sich als Bauarbeiter verkleideten und einen Lkw mit Hebebühne parkten, in das Museum einzubrechen. Einmal drinnen, brachen sie zwei Vitrinen auf und entwendeten mehrere kostbare Schmuckstücke mit historischem Wert.

Die Sicherheitsmängel, die im Louvre festgestellt wurden, sind alarmierend. Fehlende Überwachungskameras und unzureichend bezahltes Sicherheitspersonal tragen zu einem Klima bei, in dem solche Diebstähle immer wieder erfolgen können. Gewerkschaften haben bereits auf diese Missstände hingewiesen, während Präsident Emmanuel Macron Staatsgelder für die dringend nötige Sanierung des Museums bewilligt hat.

Es bleibt abzuwarten, ob und wie die Ermittlungen in den verschiedenen Fällen voranschreiten werden. Sicher ist jedoch, dass die Welt der Kunst und des Schmucks weiter im Kreuzfeuer von Verbrechern steht, die es auf den besonderen Glanz abgesehen haben.