Badminton-WM 2025: Deutsche Talente erkämpfen sich wertvolle Erfahrungen

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Fabian Roth und andere deutsche Talente treten bei den Badminton-Weltmeisterschaften 2025 in Paris an und sammeln wertvolle Erfahrungen.

Fabian Roth und andere deutsche Talente treten bei den Badminton-Weltmeisterschaften 2025 in Paris an und sammeln wertvolle Erfahrungen.
Fabian Roth und andere deutsche Talente treten bei den Badminton-Weltmeisterschaften 2025 in Paris an und sammeln wertvolle Erfahrungen.

Badminton-WM 2025: Deutsche Talente erkämpfen sich wertvolle Erfahrungen

Die Badminton-Weltmeisterschaften 2025 in Paris haben begonnen und zahlreiche deutsche Athleten sind am Start. Unter ihnen auch Fabian Roth, der sein erstes Match gegen Lee Cheuk Yiu aus Hongkong (Weltranglistenplatz 13) bestritt. Roth kämpfte sich letzte Nacht durch das Spiel, musste jedoch nach zwei hart umkämpften Sätzen mit 16:21, 21:23 schließlich die Segel streichen. Besonders bitter für ihn: Entgegen seiner guten Leistung im zweiten Satz konnte er zwei Satzbälle nicht nutzen, was ihm den entscheidenden dritten Satz kostete. „Ich habe mein Bestes gegeben, aber das Verpassen des dritten Satzes schmerzt“, äußerte sich Roth dennoch optimistisch über seinen Auftritt, der ihn in seiner Entwicklung weiterbringen soll.

Seine Teamkollegen im Doppel, Malik Bourakkadi und Leona Michalski, spürten ebenfalls die drückende Atmosphäre der Adidas Arena. Nach verlorenem ersten Satz zeigten sie im zweiten eine tolle Leistung und gewannen 21:18, wodurch sie ein Entscheidungsspiel erzwingen konnten. Leider kam es dort zu einem deutlichen 10:21, was Bourakkadi als ärgerlich beschrieb, jedoch auch positive Aspekte in ihrem Spiel sah.

Positive Erfahrungen für die Debütant:innen

Besonders spannend sind die Erlebnisse der sieben deutschen Talente, die bei dieser Weltmeisterschaft ihr Debüt geben. Dazu gehören das Damen-Doppel-Team Selin Hübsch und Amelie Lehmann, sowie die Herren-Doppel-Formation Kenneth Neumann und Malik Bourakkadi. In weiteren Disziplinen sind Matthias Kicklitz im Herren-Einzel und Miranda Wilson im Damen-Einzel gefordert. Kicklitz trifft auf Jonatan Christie (Indonesien, WRL 5) und Wilson auf Supanida Katethong (Thailand, WRL 11).

Yvonne Li, die sich nach einer Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 zurückmeldet, traf gleich in der ersten Runde auf die amtierende Weltmeisterin An Se Young aus Südkorea (WRL 1). Obgleich sie gut startete und zwischenzeitlich führte, verlor Li letztendlich mit 15:21, 7:21. In ihrer Nachbetrachtung erkannte sie, dass An Se Young im Laufe des Spiels besser wurde und zog wertvolle Lektionen aus dem Match.

Bundestrainer sieht Entwicklungspotential

Bundestrainer Hannes Käsbauer zeigte sich in seiner Analyse der deutschen Kaderspieler während dieses hochkarätigen Turniers optimistisch. Für Käsbauer stehen diese Wettkämpfe im Zeichen des Lernens und der Erfahrung, besonders für die unerfahrenen Spieler, die viele Eindrücke von der Weltspitze sammeln können. „Diese Erfahrungen sind entscheidend für die zukünftige Entwicklung unserer Athleten“, so Käsbauer.

Die Weltmeisterschaften erstrecken sich noch bis zum 31. August und versprechen spannende Begegnungen. Wie Yvonne Li und Fabian Roth zeigen, sind auch Rückschläge Teil des Prozesses; sie sind sicher, die Herausforderungen in Paris als Sprungbrett für kommende Erfolge nutzen zu können. Wer weiß, vielleicht stehen schon bald neue Talente an der Spitze?