Verdienst im Wandel: So viel sollten 20- bis 40-Jährige verdienen!

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Erfahren Sie, welche Gehälter Sie in Deutschland mit 20, 30 und 40 Jahren erwarten können und welche Sparempfehlungen gelten.

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Erfahren Sie, welche Gehälter Sie in Deutschland mit 20, 30 und 40 Jahren erwarten können und welche Sparempfehlungen gelten.

Verdienst im Wandel: So viel sollten 20- bis 40-Jährige verdienen!

Wie viel man verdient, ist ein Thema, über das in Deutschland oft geschwiegen wird. Doch gerade junge Menschen stehen häufig vor der Frage, wie sie im Vergleich zu ihren Altersgenossen dastehen. Und das ist auch wichtig: Was kann man erwarten, wenn man in die Berufswelt einsteigt? Die Mainpost berichtet, dass aktuelle Statistiken über die durchschnittlichen Gehälter in Deutschland einen aufschlussreichen Überblick geben.

Mit 20 Jahren befindet man sich oft noch in der Ausbildung oder im Studium. Das durchschnittliche jährliche Einkommen in dieser Altersgruppe liegt bei rund 15.400 Euro, was etwa 1.300 Euro pro Monat entspricht. Ein kleiner Tipp: Laut der Greenschen Formel sollten 20-Jährige etwa ein Viertel dieses Betrags gespart haben, etwa 3.850 Euro. Wer da schon ins Sparen investiert, hat einen guten Grundstein gelegt.

Berufseinstieg und mittelständisches Einkommen

Geht es in das dritte Lebensjahrzehnt, wird es ernst. Viele starten hier ihre Karriere und verdienen dann durchschnittlich etwa 41.800 Euro jährlich oder 3.500 Euro pro Monat. Auch hier gibt es einen Ratschlag von der Greenschen Formel: Mindestens ein Jahresgehalt sollte als Ersparnis vorhanden sein. Wer das schafft, kann sich auf eine gute finanzielle Basis stützen.

Im Alter von 40 Jahren, wenn man in der Regel bereits viel Berufserfahrung gesammelt hat, kann man mit einem Durchschnittseinkommen von 57.200 Euro rechnen, was rund 4.800 Euro monatlich ausmacht. Für diese Lebensphase gilt: Die Greensche Formel empfiehlt, über 150.000 Euro gespart zu haben – das ist das Dreifache des Jahreseinkommens. Das klingt nach einem ordentlichen Polster, oder?

Tarifverdienste und Arbeitskosten im Blick

Ein interessanter Aspekt, den die Deutsche Bundesbank in ihrer Tarifverdienststatistik dokumentiert, ist die Entwicklung der Löhne und Gehälter in Deutschland. Diese Statistiken basieren auf etwa 500 Tarifvereinbarungen, die sich auf rund 20 Millionen Beschäftigte beziehen. Das ist fast die Hälfte aller Arbeiter, Angestellten, Tarifbeschäftigten und Beamten hierzulande. Diese Daten sind von großer Bedeutung, um den Lohn- und Gehaltsmarkt in Deutschland besser zu verstehen.

Die Erhebung berücksichtigt nicht nur die tariflich geregelten Grundvergütungen, sondern auch Einmalzahlungen und Nebenvereinbarungen, wie Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld. Das erlaubt einen umfassenden Überblick über die gesamte Entlohnung. Im Kontext der wirtschaftlichen Gesamtlage sind solche Informationen besonders wichtig, da sie auch den Inflationsdruck auf der Lohnseite reflektieren. Dies ist ein Signal für den Standort- und Wettbewerbsvergleich in Europa.

Die gesamte Entwicklung der Löhne und Arbeitskosten hat einen direkten Einfluss auf die Lebensqualität und die finanzielle Planung der Menschen. Gerade für die Jungen, die vor dem Einstieg in das Berufsleben stehen, sind diese Informationen Gold wert. Man hat das Gefühl, dass man gut beraten ist, sich frühzeitig um seine Finanzen zu kümmern und Kompetenzen zu entwickeln.