Rasender Verkehrssünder: 114 km/h statt erlaubter 50 km/h in Straubing!
Polizei Straubing überwacht Geschwindigkeitsübertretungen: 469 Verstöße zwischen 14. und 19. Januar 2026 registriert.

Rasender Verkehrssünder: 114 km/h statt erlaubter 50 km/h in Straubing!
In Straubing geht es derzeit heiß her, und zwar nicht nur im übertragenen Sinne! Die Polizei hat in der Ittlinger Straße zwischen dem 14. und 19. Januar 2026 intensive Radarkontrollen durchgeführt, und die Ergebnisse sind mehr als ernüchternd. Insgesamt 469 Verkehrsteilnehmer wurden während dieser Kontrollen beanstandet, wobei 171 von ihnen eine Anzeige erhielten und 298 mit einer Verwarnung davonkamen. Besonders ins Auge sticht der schnellste Verkehrssünder, der mit satten 114 km/h unterwegs war, obwohl auf diesem Abschnitt nur 50 km/h erlaubt sind. Das lässt einen doch aufhorchen, oder? Die Polizei sieht sich diesem regelrechten Geschwindigkeitsrausch mit einem klaren Ziel gegenüber: die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden, was idowa.de im Detail darstellt.
Die Geschwindigkeitsüberwachung hat in Deutschland und auch in Österreich einen wichtigen Stellenwert. Sie dient der Kontrolle der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im öffentlichen Straßenverkehr, wobei die Zuständigkeit in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich geregelt ist. Hierzulande sind es meist Polizei und regionale Ordnungsbehörden, die die Verkehrsüberwachung übernehmen. Innerhalb geschlossener Ortschaften sind die Ordnungsämter für die Überwachung zuständig, während die Polizei die Kontrolle außerhalb von Orten vornimmt. Dies wird von Wikipedia klar aufgezeigt.
Technische Details der Geschwindigkeitsüberwachung
Bei der Geschwindigkeitsüberwachung kommen unterschiedliche Messtechniken zum Einsatz, von Radar über Laser bis hin zu Lichtschranken und Videokameras. Der Einsatz von Radar funktioniert beispielsweise nach dem Doppler-Effekt und kann sowohl stationär als auch mobil erfolgen. In Deutschland sind insbesondere Frequenzbänder wie Ka-Band und K-Band für Radarmessungen üblich. Diese Geräte bieten zudem verschiedene Möglichkeiten der Messung, darunter auch Durchschnittsgeschwindigkeitskontrollen zwischen zwei Punkten, die durch Lichtschranken durchgeführt werden. Die Technik hat sich im Laufe der Jahrzehnte gewaltig weiterentwickelt, und es ist spannend zu sehen, wie viele verschiedene Systeme heutzutage zum Einsatz kommen, wie auch von Wikipedia beschrieben.
Aber es sind nicht nur die Geschwindigkeitsübertretungen, die im Fokus stehen. Kritiker der Geschwindigkeitsüberwachung erheben zudem den Einwand, dass wirtschaftliche Interessen oftmals im Spiel sein könnten. Einnahmen aus Bußgeldern fließen schlussendlich in die öffentlichen Haushalte und decken die Kosten der Überwachung. So wurde beispielsweise in München innerhalb eines Jahres aus 85.233 Geschwindigkeitsübertretungen ein Einnahmenvolumen von 5 bis 10 Millionen Euro generiert. Das wirft die spannende Frage auf: Dienen Radarkontrollen wirklich der Sicherheit oder sind sie vielmehr eine Einnahmequelle? Dies wird ebenfalls von Wikipedia behandelt.
Insgesamt ist die aktuelle Situation in Straubing ein wichtiger Hinweis darauf, wie ernst die Behörden die Einhaltung von Geschwindigkeitslimits nehmen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Kontrollen nicht nur zu máschigen Einnahmen führen, sondern auch das Bewusstsein für Verkehrssicherheit schärfen. Verkehrsteilnehmer sollten sich bewusst sein, dass solche Maßnahmen nicht nur der Kontrolle dienen, sondern letztendlich allen Verkehrsteilnehmern zugutekommen.