Sternsingeraktion 2026: Kinder in Bangladesch brauchen unsere Hilfe!
Erfahren Sie, wie die Sternsingeraktion 2026 Kindern in Bangladesch hilft, und erleben Sie den Segen aus Ingolstadt.

Sternsingeraktion 2026: Kinder in Bangladesch brauchen unsere Hilfe!
Heute, am 2. Januar 2026, stehen die Sternsinger wieder vor der Tür, bereit, einen Segen in die Häuser zu bringen und für eine wichtige Sache zu sammeln. Die diesjährige Sternsingeraktion hat den Fokus auf Bangladesch gelegt, um auf die alarmierenden Zustände der Kinderarbeit in diesem Land aufmerksam zu machen. Wie pow.bistum-wuerzburg.de berichtet, wird ein Beitrag mit Reporter Willi Weitzel, der Kinder trifft, die in Fabriken arbeiten, am kommenden Sonntag, dem 4. Januar, im ökumenischen Fernsehmagazin „Kirche in Bayern“ ausgestrahlt. Modertiert von Agnes Krafft, soll dieser Beitrag ein Licht auf die Situation werfen und zeigen, wie viele Kinder durch die Unterstützung der Sternsinger und ihrer Projektpartner aus der ausbeuterischen Kinderarbeit befreit werden können.
Das Thema Kinderarbeit ist drängend. In Bangladesch sind schätzungsweise 1,7 Millionen Kinder betroffen. Mehr als eine Million dieser Kinder befindet sich in gefährlichen Arbeitsbedingungen, wo sie oft ganz auf sich allein gestellt für ihr eigenes Überleben kämpfen müssen. UNICEF berichtet, dass die wirtschaftliche Not vieler Familien dazu führt, dass sie auf das Einkommen ihrer Kinder angewiesen sind. So ist die Kinderarbeit in Bangladesch ein Teufelskreis, aus dem es schwer ist, zu entkommen.
Projekte gegen Kinderarbeit
Die ARKTF-Stiftung, auch bekannt als Abdur Rashid Khan Thakur Foundation, hat sich in Jessore dem Kampf gegen die ausbeuterische Kinderarbeit verschrieben. Mit der Unterstützung von sternsinger.de wird daran gearbeitet, Kinderrechte und Kinderschutz zu fördern. Eingreif-Teams haben die Aufgabe, minderjährige Kinder aus menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen zu identifizieren und zu befreien. Um dieses Ziel zu erreichen, erfolgt die Zusammenarbeit mit Kindern, Eltern, Arbeitgebenden und Behörden, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und Schulen zugänglicher zu machen.
Insgesamt hat die Stiftung sieben Zentren für betroffene Kinder eingerichtet. Hier erhalten die Kinder nicht nur psychologische Betreuung, sondern auch Unterricht und Freizeitmöglichkeiten. Ein wichtiger Schritt, um nicht nur ihre Lebensqualität zu verbessern, sondern ihnen auch einen Weg in eine bessere Zukunft zu ebnen.
Spenden für eine bessere Zukunft
Die Sternsingergruppen, wie die aus Ingolstadt und dem Bistum Regensburg, sind also nicht nur Segensträger, sondern auch Botschafter der Hoffnung in symbolischen Aktionen rund um den 6. Januar. Die gesammelten Spenden fließen in Projekte, die Kinder weltweit unterstützen, was die Bedeutung der Sternsingeraktion noch einmal unterstreicht. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass es keine Garantie gibt, dass Spenden ausschließlich für einzelne Projekte verwendet werden. Dennoch ist jede Hilfe notwendig, um die Bedingungen für Kinder in Bangladesch und anderswo nachhaltig zu verbessern, wie auch auf unicef.at ausgeführt wird.
Wer diese wichtige Aktion unterstützen möchte, findet weitere Informationen zur Sternsingeraktion und den laufenden Projekten unter www.kircheinbayern.de. Jeder Beitrag zählt und kann das Leben eines Kindes verändern!