Darmstadt 98: Werder Bremen lockt mit Hornby – Was passiert jetzt?
SV Darmstadt 98 startet am 3. Januar 2026 ins öffentliche Training. Transfergerüchte um Fraser Hornby dominieren die Diskussion.

Darmstadt 98: Werder Bremen lockt mit Hornby – Was passiert jetzt?
Der SV Darmstadt 98 blickt gespannt auf die bevorstehende Rückrunde, die mit einem öffentlichen Training im Merck-Stadion am Böllenfalltor eröffnet wird. Das Team unter der Leitung von Trainer Florian Kohfeldt hat sich dabei hohe Ziele gesetzt. Um optimal vorbereitet zu sein, geht es im Anschluss für eine Woche ins Trainingslager nach El Saler, Spanien. Doch nicht nur die Vorbereitung steht im Fokus – auch das winterliche Transferfenster sorgt für einige Unruhe im Verein.
Matthias Neumann ist seit kurzem neuer Leiter der Lizenzspielerabteilung und wird eine zentrale Rolle darin spielen, die Leistungsträger des Teams zu sichern. Sportdirektor Paul Fernie hat im Vorfeld betont, dass die Bindung der aktuellen Kaderspieler für ihn Priorität hat. Dennoch ist die Neugier auf Transfers groß, vor allem bei den Leistungen von Angreifer Isac Lidberg und dem schottischen Stürmer Fraser Hornby, die offenbar das Interesse anderer Klubs geweckt haben. Laut liga-zwei.de zeigt insbesondere der SV Werder Bremen Interesse an Hornby und hat bereits nach möglichen Transferkonditionen gefragt.
Fraser Hornbys Vertragssituation
Fraser Hornbys Vertrag bei Darmstadt läuft im Sommer 2024 aus, was die Gespräche über potenzielle Angebote wahrscheinlich anheizt. Aufgrund dieser Situation wird erwartet, dass ein äußerst lukratives Angebot notwendig ist, damit die Darmstädter bereit sind, über einen Transfer nachzudenken. Die Möglichkeit, Hornby in diesem Winter abzugeben, könnte auch für den Verein finanziell vorteilhaft sein, wenn er keine Vertragsverlängerung anstrebt. Informationen zu seinen bisherigen Leistungen und Statistiken können auf Transfermarkt eingesehen werden.
Transfermarkt und Trends im Profifußball
Die Transferperiode im globalen Profifußball ist für das Geschehen in den Klubs von essenzieller Bedeutung. Fußballvereine können Spieler leihen, kaufen oder verkaufen, wobei die Ablösesummen stark variieren. Während es nur wenigen Clubs möglich ist, dreistellige Millionenbeträge in Transfers zu investieren, zeigt sich, dass auch kleinere Vereine durch strategische Entscheidungen ihren Kader sinnvoll verstärken können. Ein Beispiel für einen immensen Transfer ist die Überweisung von 222 Millionen Euro, die Paris Saint-Germain 2017 für Neymar an den FC Barcelona zahlte – bislang der teuerste Transfer weltweit, wie Statista berichtet.
In der letzten Saison stellte Jhon Durán den teuersten Wechsel mit 77 Millionen Euro von Aston Villa zu Al-Nassr auf. Die Saudi Pro League hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Transferoffensive gestartet, was die Attraktivität dieser Liga unterstreicht. Auch Stars wie Cristiano Ronaldo und Neymar haben diesen Weg eingeschlagen, wobei letzterer nach enttäuschenden Leistungen in Saudi-Arabien in seine Heimat Brasilien zurückkehrte.
Wie sich die Dinge rund um Fraser Hornby entwickeln werden, bleibt abzuwarten. Die Entscheidungen der Vereinsleitung und die Reaktionen der Marktteilnehmer in den kommenden Wochen könnten den Verlauf der Rückrunde entscheidend beeinflussen.