Hundebiss im Tierheim: Rückgabe nach nur zwei Wochen – was ist passiert?

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Am 1.11.2025 berichtet das Frankfurter Tierheim über die Rückgabe eines Staffordshire-Mischlings nach Bissvorfällen.

Am 1.11.2025 berichtet das Frankfurter Tierheim über die Rückgabe eines Staffordshire-Mischlings nach Bissvorfällen.
Am 1.11.2025 berichtet das Frankfurter Tierheim über die Rückgabe eines Staffordshire-Mischlings nach Bissvorfällen.

Hundebiss im Tierheim: Rückgabe nach nur zwei Wochen – was ist passiert?

Am 1. November 2025 berichtet der Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung von 1841 über einen bedauerlichen Vorfall rund um einen Staffordshire-Mischling, der nach nur zwei Wochen von seinem neuen Halter zurückgegeben wurde. So mussten die Verantwortlichen bekanntgeben, dass der Hund gleich dreimal zugeschlagen hat, was schließlich zur Rückgabe führte. Laut einem Post auf der Facebook-Seite der Organisation war die Rückgabe in erster Linie auf die Unwirksamkeit des Halters zurückzuführen, der nicht bereit war, mit seinem Hund zu trainieren.

Vor der Vermittlung liefen die Vorgespräche und die Vorkontrolle positiv ab und es schien, als wäre der Hund gut in eine neue Familie integriert. Doch bereits nach kurzer Zeit traten die ersten Probleme auf: Der Hund biss zunächst einen weiteren Artgenossen innerhalb der Familie, wobei dieser verletzt wurde. Ein weiterer Vorfall ereignete sich beim Gassigehen, wo der Hund erneut zuschlug – diesmal ohne dabei einen anderen Hund ernsthaft zu verletzen.

Training und Verantwortung

Der Tierschutzverein stellte klar, dass der Halter trotz der Vorfälle den Hund weiterhin ohne Leine ausführt, was zu einer dritten Bissattacke führte. Diese Nachlässigkeit verdeutlicht, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Hunden, insbesondere solchen, die nicht immer gut mit anderen Artgenossen auskommen, ist. Der Verein betont, dass Zwangskontakte zwischen Hunden vermieden werden sollten, da nicht alle Hunde zu Raufergruppen geeignet sind und solche Begegnungen für manche Tiere eine erhebliche Belastung darstellen können.

Certainly, der Staffordshire-Mischling ist Teil einer Hunderasse, die oft und zu Unrecht mit einem gefährlichen Image behaftet wird. Die Staffordshire Terrier stammen ursprünglich aus Staffordshire in England, wo sie historisch als Arbeiterhunde bekannt wurden. Die Rasse ist für ihre Loyalität und ihren Schutzinstinkt geschätzt, benötigt jedoch rechtzeitiges und effektives Training, um Verhaltensauffälligkeiten zu vermeiden.

Einblicke in die Hunderasse

Laut Wikipedia weisen Staffordshire Terrier, bekannt für ihre Kraft und Intelligenz, eine interessante Geschichte auf, die tief in der Industriegeschichte des West Midlands verwurzelt ist. Trotz ihrer robusten Natur sind sie bei den richtigen Haltern als treue Begleiter sehr beliebt und können in einem gesunden Umfeld florieren.

Die aktuellen Vorfälle zeigen, dass ein gutes Händchen in der Auswahl des Halters ebenso wichtig ist wie das Verständnis für die Bedürfnisse der Hunde. Allen Haltern sollte geraten werden, sich intensiv mit den Besonderheiten und dem Charakter ihrer vierbeinigen Begleiter auseinanderzusetzen. Durch Training und positive Sozialisation können viele Probleme vermieden werden. Der Tierschutzverein hofft, dass dieser Fall andere potenzielle Hundebesitzer zum Nachdenken anregt.

Abschließend bleibt zu sagen, dass nicht nur die Hunde, sondern auch deren Halter eine Verantwortung tragen. Denn, wie eine gute Beziehung zwischen Mensch und Tier aussieht, hängt von beiden ab – und beim Umgang mit Hunden ist der Schlüssel zum Glück oft das richtige Training und viel Geduld.