Feigenbäume clever überwintern: So schützen Sie Ihre Pflanzen!
Erfahren Sie, wie Sie Feigenbäume erfolgreich überwintern: Tipps zu Standort, Gießen und Schutzmaßnahmen für frostige Temperaturen.

Feigenbäume clever überwintern: So schützen Sie Ihre Pflanzen!
Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und für viele Hobbygärtner in Köln bedeutet das, sich um den Schutz ihrer Feigenbäume zu kümmern. Die beliebten Pflanzen, die eigentlich aus dem milden Mittelmeerraum stammen, benötigen besondere Aufmerksamkeit, damit sie auch den Winter unbeschadet überstehen.
Ältere, gut eingewurzelte Bäume sind oftmals robuster, während junge Feigenbäume mehr Schutz benötigen. Fast alle Sorten, darunter die winterfesten Arten wie die Bayernfeige, Bornholmfeige und die beliebte ‚Brown Turkey‘, können Temperaturen bis -15 Grad Celsius trotzen. Doch die Frosthärte hängt stark von der Sorte, dem Alter und dem Standort ab, weshalb spezielle Maßnahmen ergriffen werden sollten, insbesondere in Regionen mit Dauerfrost. Ruhr24 berichtet, dass Feigenbäume im Kübel idealerweise in frostfreien Räumen überwintern sollten.
Winterquartier für Feigenbäume
Besonders empfindliche Sorten wie ‚Rouge de Bordeaux‘ sollten bei Temperaturen zwischen 0 und 10 Grad Celsius untergebracht werden. Geeignete Orte sind isolierte Gartenhäuser, kühle Wintergärten oder unbeheizte Zimmer. Mein schöner Garten ergänzt, dass der Feigenbaum vor dem Winter sein Laub abwirft und in dieser Zeit nur wenig Wasser benötigt. Die Erde sollte jedoch leicht feucht gehalten werden. Für Hobbygärtner empfiehlt sich, den Baum so lange wie möglich im Freien zu lassen, denn leichte Fröste schaden der Pflanze nicht.
Für ausgepflanzte Feigenbäume sind bestimmte Schutzmaßnahmen zum Überwintern unerlässlich: Der Wurzelbereich sollte mit Mulch aus Laub, Stroh oder Reisig abgedeckt werden. Zudem ist es ratsam, den Stamm mit Laub oder Stroh einzupacken und junge Bäume in Gartenvlies zu wickeln. Bei älteren Bäumen reicht in der Regel ein einfacher Kronenschutz aus, um sie vor extremen Temperaturen zu schützen. An frostfreien Tagen sollte auch gegossen werden, um die Wurzeln nicht austrocknen zu lassen.
Die richtige Pflege im Winter
Eine gute Standortwahl für Feigenbäume setzt sich aus einem windgeschützten Plätzchen an der Südseite zusammen. Der Pflanztopf sollte zudem auf einer isolierenden Unterlage stehen, um Kälte von unten abzuhalten. Extra Frostschutz kann auch durch Stroh und Laub in einen Sack gewickelt werden. Wenn die Sonne nach einem langen Winter wieder strahlt, gilt es, die Pflanzen langsam daran zu gewöhnen, um Sonnenbrand zu vermeiden. Der perfekte Zeitpunkt für eine Rückkehr ins Freie ist von April bis Anfang Mai. Nach der Winterruhe ist es wichtig, die Feigenbäume wieder regelmäßig zu gießen und zu düngen, um ihnen den bestmöglichen Start in die warme Jahreszeit zu gewährleisten.
Mit diesen Tipps im Hinterkopf können auch Kölner Hobbygärtner darauf setzen, dass ihre Feigenbäume den Winter gut überstehen und im kommenden Jahr wieder reichlich Früchte tragen.