Gießens Hochschulen triumphieren: Exzellenz trotz Einsparungen!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Am 31.12.2025 berichtet Gießen über Erfolge der JLU in der Exzellenzstrategie und Herausforderungen für THM und Universitätsklinikum.

Am 31.12.2025 berichtet Gießen über Erfolge der JLU in der Exzellenzstrategie und Herausforderungen für THM und Universitätsklinikum.
Am 31.12.2025 berichtet Gießen über Erfolge der JLU in der Exzellenzstrategie und Herausforderungen für THM und Universitätsklinikum.

Gießens Hochschulen triumphieren: Exzellenz trotz Einsparungen!

In Gießen erfreuen sich die Hochschulen über bemerkenswerte Erfolge im Jahr 2025, wenngleich sie durch jüngste Entwicklungen vor großen Herausforderungen stehen. Besonders die Justus-Liebig-Universität (JLU) kann gleich mehrere Erfolge in der bundesweiten Exzellenzstrategie feiern. In einer Zeit, in der die Rücklagen bei den Hochschulen schmelzen, ist das ein kleiner Lichtblick. Die Prämierung verschiedener Projekte, die bereits im Rahmen der Exzellenzinitiative 2016 ins Leben gerufen wurden, unterstreicht Gießens anhaltende Bedeutung im deutschen Wissenschaftsstandort. So wurden erst kürzlich drei Anträge der JLU in der bundesweiten Exzellenzstrategie genehmigt, darunter die Projekte „Cardio-Pulmonary Institute“ zur Erforschung von Herz-Lungen-Krankheiten, „The Adaptive Mind“ zur Anpassungsfähigkeit des menschlichen Gehirns und die innovative Forschung im Bereich „Post Lithium Energy Storage“ für Batterien. [BMF Tr] berichtet, dass die Exzellenzstrategie nicht nur Spitzenforschung unterstützt, sondern auch die Sichtbarkeit der Universitäten erhöht.

Für viele mag dies wie ein Triumph erscheinen, doch Präsidentin Katharina Lorenz meint, die Erfolge hätten die Erwartungen übertroffen, dennoch müssen die Universitäten nun alles dran setzen, um die Herausforderungen der finanziellen Einsparungen zu meistern.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Ein neuer Hochschulpakt zwingt die THM und JLU dazu, Millionen zu sparen, was zu Protesten an den Hochschulen führte. Trotz der positiven Doppelauszeichnung im Exzellenzranking müssen sowohl die THM als auch die JLU Einsparungen vornehmen. Besonders kritisch wird die Situation am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) betrachtet: Hier beklagen Klinikdirektoren und Professoren einen deutlichen Investitionsstau und eine Ungleichbehandlung im Vergleich zum Frankfurter Klinikum. Dies wirft nicht nur Fragen zur Zukunft der medizinischen Versorgung auf, sondern zeigt auch, wie wichtig es ist, dass zusätzliche Mittel für die Förderung und Entwicklung der Hochschulen bereitgestellt werden.

Gleichzeitig meldet die THM Erfolge im Gründungsranking und setzt Zeichen in der Unterstützung ihrer Studierenden. Die Hochschule wurde zur beliebtesten Bildungseinrichtung in Hessen gewählt und bereitet sich zudem auf die Eröffnung ihrer neuen Zweigbibliothek Natur- und Lebenswissenschaften im April vor.

Forschung & Gedenken

Die Arbeitsstelle Holocaustliteratur (AHL) leistet ebenso wichtige Arbeit in der Gemeinde und führt zur Förderung der Gedenkstättenarbeit eine Studie zu Schulnamen durch. Für das Projekt „Verankerte Geschichte(n), starke Demokratie“ fließen 300.000 Euro an Fördermitteln. Um die Bedeutung von Erinnerungskultur zu unterstreichen, wird zudem die Kooperation zwischen der AHL und dem Polizeipräsidium Mittelhessen verstetigt – ein Schritt, der auch mit einer Exkursion nach Lodz im Mai verbunden ist.

Abgesehen von diesen Projekten kann die JLU auch Erfolge im Bereich der Tiermedizin vorweisen, wie etwa die Aufzucht von Fünflingen in ihrer Tierklinik, die diesen Februar geboren wurden. Ein weiterer indizierter Schritt in der Diversifikation der Ausbildungsangebote ist die neue Fachstelle für Neuweltkamele: Hier wird Wissen über Lamas und Alpakas gesammelt und vermittelt. Gießener Anzeiger berichtet über die vielfältigen Herausforderungen, die weiterhin auf die Hochschulen zukommen, besonders im Zusammenhang mit den veränderten finanziellen Rahmenbedingungen der Exzellenzstrategie.

Zusammenfassend zeigt sich, dass die JLU und die THM auch in schwierigen Zeiten ihren Platz an der Spitze der deutschen Hochschullandschaft behaupten und gleichzeitig neue Wege finden, um finanzielle und gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern.