Hessen startet Pflicht-Wiederbelebungskurse für Schulen: Lebensretter in Ausbildung!

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Hessen führt ab dem Schuljahr 2024/2025 verpflichtenden Wiederbelebungsunterricht ein, um die Laienreanimationsquote zu verbessern.

Hessen führt ab dem Schuljahr 2024/2025 verpflichtenden Wiederbelebungsunterricht ein, um die Laienreanimationsquote zu verbessern.
Hessen führt ab dem Schuljahr 2024/2025 verpflichtenden Wiederbelebungsunterricht ein, um die Laienreanimationsquote zu verbessern.

Hessen startet Pflicht-Wiederbelebungskurse für Schulen: Lebensretter in Ausbildung!

Am 5. November 2025 wird in Hessen ein neuer und dringend notwendiger Schritt in der Bildung unternommen: Der verpflichtende Unterricht in Wiederbelebung an weiterführenden Schulen. Ziel dieser Initiative ist es, die Laienreanimationsquote in Deutschland zu verbessern, die im internationalen Vergleich als erschreckend niedrig gilt. Jährlich sterben über 65.000 Menschen an den Folgen eines plötzlichen Herztodes, was die Dringlichkeit unterstreicht, wie herzstiftung.de berichtet.

Im Schuljahr 2024/2025 soll der Unterricht in allen siebten Klassen Hessens eingeführt werden und bis zum Ende der Legislaturperiode flächendeckend verankert sein. Im aktuellen Schuljahr 2025/2026 sind bereits 390 von 721 weiterführenden Schulen mit Wiederbelebungsunterricht ausgestattet, was etwa 60.000 Schülerinnen und Schülern erreicht. Bildungsminister Armin Schwarz und Vertreter der Björn Steiger Stiftung sowie der Deutschen Herzstiftung haben dieses bedeutende Angebot kürzlich an der Freiherr-vom-Stein-Schule in Eppstein demonstriert.

Praxisnahes Lernen für mehr Sicherheit

Der Unterricht vermittelt nicht nur grundlegendes medizinisches Wissen, sondern auch praktische Fähigkeiten und Verantwortungsbewusstsein. Die Methode „Prüfen, Rufen, Drücken“ steht im Mittelpunkt, wobei der Fokus anfangs auf der Herzdruckmassage liegt. Das Ziel ist es, Hemmungen zu vermeiden, indem die Atemspende zunächst nicht thematisiert wird. Jede teilnehmende Schule erhält zur Unterstützung zwölf Reanimationspuppen, und auch Lehrkräfte können an Präsenzschulungen teilnehmen, um ihre eigenen Fähigkeiten zu vertiefen.

Die Initiative wird von namhaften Kooperationspartnern wie der Deutschen Herzstiftung, der Björn Steiger Stiftung und mehreren Hilfsorganisationen wie ASB, DLRG und DRK unterstützt. Diese Vorgehensweise könnte auch andere Bundesländer dazu inspirieren, ähnliche Projekte zu entwickeln, um das Bewusstsein für lebensrettende Maßnahmen zu schärfen.

Aktuelle Serien-Highlights auf Netflix

Zusätzlich werden mit der Miniserie „Wie ein Blitz“ über James Garfield oder der südkoreanischen Suspense-Serie „Du warst da“ fesselnde Geschichten erzählt, die auf unterschiedlichen historischen und kulturellen Grundlagen basieren. Für alle düstereren Gemüter gibt es zudem den indischen Horrorfilm „Baramulla“, der die Ermittlungen eines Polizisten in einen Kindesentführungsfall thematisiert.

Egal ob Bildung oder Unterhaltung – die Entwicklungen der letzten Zeit bieten sowohl junge Menschen als auch Serienliebhabern reichlich Stoff zum Nachdenken und genießen. Weitere Informationen zu den Wiederbelebungsmaßnahmen finden Interessierte auch in der umfassenden Datenbank zur Wiederbelebung.