Rutschiger Schulstart in Hessen: Unwetter und Glatteis sorgen für Chaos!

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Glatteiswarnungen im Lahn-Dill-Kreis: Schulstart am 12. Januar gefährdet. Eltern sollten den Schulweg ihrer Kinder prüfen.

Glatteiswarnungen im Lahn-Dill-Kreis: Schulstart am 12. Januar gefährdet. Eltern sollten den Schulweg ihrer Kinder prüfen.
Glatteiswarnungen im Lahn-Dill-Kreis: Schulstart am 12. Januar gefährdet. Eltern sollten den Schulweg ihrer Kinder prüfen.

Rutschiger Schulstart in Hessen: Unwetter und Glatteis sorgen für Chaos!

In Hessen droht am Montag, dem 12. Januar 2026, ein frostiger Schulstart für die Schüler:innen. Unterricht soll zwar beginnen, doch die Witterungsbedingungen machen den Schulweg zur Gefahrenzone. Das Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen hat Eltern aufgerufen, den Schulweg ihrer Kinder genau zu prüfen, da bereits signifikanter Bedarf an Schulausfällen festgestellt wurde. Wie op-online berichtet, können Eltern selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken wollen. Die Entscheidung über mögliche Schulschließungen liegt letztendlich bei den Schulleitungen.

Die Warnungen sind nicht zu unterschätzen: Stark gefrierender Regen und Glatteisgefahr wurden vom Deutschen Wetterdienst (DWD) für den gesamten Tag angekündigt. Bereits in der Nacht sind Niederschläge aufgezogen, die sowohl Schnee als auch gefrierenden Regen mit sich brachten. Diese Wetterlage hat bereits zu mehreren Unfallmeldungen auf den Straßen geführt, wie FFH berichtet. Außerdem sind in vielen Regionen Schulschließungen zu erwarten, nicht nur in Hessen, sondern auch in angrenzenden Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Wetterbedingungen und Verkehrseinschränkungen

In mehreren Landkreisen, darunter der Main-Taunus-Kreis, der Lahn-Dill-Kreis und der Rheingau-Taunus-Kreis, kam es zu witterungsbedingten Einschränkungen im Busverkehr. Passagiere des RMV müssen mit Verspätungen und Ausfällen rechnen. Am Frankfurter Flughafen wurden bereits 98 von 1052 geplanten Flügen gestrichen, und Passagiere werden gebeten, ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen, berichtet Tagesschau.

Besonders in den nördlichen und östlichen Teilen Hessens warnt der DWD vor „Gefahr für Leib und Leben“ durch überfrierende Nässe. Die Witterungsverhältnisse könnten zu weiteren Problemen im Verkehr führen. Während in Nordhessen erste wetterbedingte Unfälle und das Auftreten von Verletzten registriert wurden, haben Kliniken in Frankfurt und Umgebung ein erhöhtes Patientenaufkommen festgestellt. In den Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken ist die Zahl der Verletzten um 40 Prozent gestiegen, insbesondere durch Stürze.

Schulschließungen und Alternativen

Schüler:innen an vielen Schulen, unter anderem in Gelnhausen und Bad Nauheim, müssen am Montag auf Präsenzunterricht verzichten. Während das Ministerium keinen landesweiten Ausfall des Präsenzunterrichts erwartet, entscheiden die Schulleitungen – basierend auf der Sicherheit der Schulwege – über die Unterrichtsorganisation. Im Werra-Meißner-Kreis und weiteren Gebieten wird der Unterricht voraussichtlich regulär starten.

Für die Eltern, die auf Notbetreuung zurückgreifen müssen, sind die Informationen über mögliche Schulausfälle und die örtlichen Verkehrsanbindungen von großer Bedeutung. Abgerundet wird die Warnung durch die Bitte an Autofahrer, dringend erforderliche Fahrten zu vermeiden und sich auf die schwierigen Straßenverhältnisse einzustellen.

Zusammenfassend ist die Witterung in Hessen am kommenden Montag angespannt und könnte weitreichende Folgen für den Alltag der Bürger:innen haben. Bleiben Sie informiert und treffen Sie die notwendigen Vorkehrungen!