Nidderauer Brückenpläne: Hoffnung auf neues Parlament 2026!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Bürgerversammlung in Nidderau am 1.11.2025: Diskussion um Fuß- und Radwegbrücke über die Nidderaue nach gescheiterter Planung.

Bürgerversammlung in Nidderau am 1.11.2025: Diskussion um Fuß- und Radwegbrücke über die Nidderaue nach gescheiterter Planung.
Bürgerversammlung in Nidderau am 1.11.2025: Diskussion um Fuß- und Radwegbrücke über die Nidderaue nach gescheiterter Planung.

Nidderauer Brückenpläne: Hoffnung auf neues Parlament 2026!

Am 1. November 2025 fand in der KuS-Halle in Heldenbergen eine Bürgerversammlung statt, die sich mit einem angespannten Thema beschäftigte: der geplanten Fuß- und Radwegbrücke über die Nidderaue zwischen Heldenbergen und Windecken. Der Erste Stadtrat Rainer Vogel von den Grünen bekräftigte, dass das Projekt nach der Kommunalwahl im März 2026 möglicherweise erneut auf die Agenda kommen könnte. Er zeigte sich optimistisch, dass die Bürger sich weiterhin für die Brücke interessieren werden, trotz der Meinungsverschiedenheiten im Stadtparlament.

Bereits im Juni 2025 hatte das Stadtparlament keine Mehrheit für die Fortführung der Planung gefunden. Die SPD hatte aus finanziellen Gründen gegen das Projekt gestimmt, was die Verabschiedung entsprechender Anträge verhinderte. So wurde die Verwaltungsvorlage zur Weiterbeauftragung der Ingenieurleistungen abgelehnt. Doch trotz dieser Rückschläge war kein endgültiges Aus beschlossen worden, da auch Änderungsanträge keine Zustimmung fanden.

Finanzielle Rahmenbedingungen und Fristen

Für die Stadt Nidderau gibt es einen gewissen finanziellen Druck, denn die Nettokosten des Projekts belaufen sich auf etwa 100.000 Euro. Bis Mai 2027 besteht die Möglichkeit, weitere Leistungen aus der Ausschreibung abzurufen, die bis zur Leistungsphase 5 ausgeschrieben wurde. Ein entsprechender Förderbescheid gilt ebenfalls nur bis zur Leistungsphase 5. Angesichts der geltenden Regelungen der Geschäftsordnung könnte ein neu gewähltes Stadtparlament im Juli 2026 erneut über das Konzept entscheiden.

Eine zeitnahe Klärung scheint dringlich, da die Bürgerschaft weiterhin großes Interesse an der Entwicklung der Nidderauer Landschaft zeigt. Informationen dazu, wie zukünftige Projekte in der Region Bürgerbeteiligung unterstützen können, finden Sie unter nidderau.de.

Innovative Ansätze und gesellschaftliches Engagement

Das Thema zeigt jedoch die Herausforderungen auf, mit denen Kommunen in der heutigen Zeit konfrontiert sind: finanzielle Einschränkungen und unterschiedliche Interessenlagen der Parteien. Umso wichtiger ist es, dass die Bevölkerung auch in Zukunft in Entscheidungsprozesse eingebunden wird. Nur so kann das Vertrauen zwischen den Bürgern und der Stadtverwaltung gefördert werden, was für die Gemeindepolitik essenziell ist.

Abschließend ist zu sagen, dass trotz der rückläufigen Zustimmung für die Fuß- und Radwegbrücke die Hoffnung auf eine positive Wendung bestehen bleibt. „Da liegt was an“, könnte man sagen, und so bleibt abzuwarten, wie sich die Entwicklungen in Nidderau nach der Kommunalwahl gestalten werden.