Pflegerin im Main-Taunus-Kreis: Dreifacher Mordversuch schockiert!

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Eine 53-jährige Pflegerin aus dem Main-Taunus-Kreis wurde festgenommen, verdächtigt des versuchten Mordes an Wachkomapatienten.

Eine 53-jährige Pflegerin aus dem Main-Taunus-Kreis wurde festgenommen, verdächtigt des versuchten Mordes an Wachkomapatienten.
Eine 53-jährige Pflegerin aus dem Main-Taunus-Kreis wurde festgenommen, verdächtigt des versuchten Mordes an Wachkomapatienten.

Pflegerin im Main-Taunus-Kreis: Dreifacher Mordversuch schockiert!

Im Main-Taunus-Kreis sorgt eine schockierende Nachricht für Aufregung: Eine 53-jährige Pflegerin wurde verhaftet, weil sie im Verdacht steht, versuchten Mord in gleich drei Fällen begangen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt leitet die Ermittlungen gegen die Frau, die in einer Seniorenresidenz arbeitet und laut ersten Informationen während ihrer Nachtschichten im Februar 2025 mehrere lebenswichtige Messgeräte manipuliert haben soll. Besonders besorgniserregend: Die betroffenen Patienten befinden sich im Wachkoma und können nicht kommunizieren. Dies berichtet hessenschau.de.

Die pflegerische Versorgung dieser besonders verletzlichen Menschen wurde durch die mutmaßlichen Handlungen der Pflegerin erheblich gefährdet. Im Rahmen der Ermittlungen wird ihr vorgeworfen, in zwei Nachtschichten die Pulsoximeter der Patienten abgestellt zu haben. Diese Geräte sind entscheidend für die Überwachung der Sauerstoffsättigung im Blut und schlagen bei Auffälligkeiten Alarm. Die Pflegerin ließ anscheinend die Geräte aus, um sich nicht von den Alarmsignalen stören zu lassen, was schließlich zu einer für die Patienten lebensbedrohlichen Situation führte. Ein betroffener Patient erlitt sogar eine Körpertemperatur von 41,6 Grad und hatte eine gefährliche Sauerstoffsättigung von nur 80 Prozent.

Ermittlungen und Folgen der Festnahme

Die Festnahme der Pflegerin erfolgte nach einem unangekündigten Besuch der Einrichtungsleitung, der zu der alarmierenden Entdeckung führte. Bei zwei anderen Patienten musste anschließend eine unzureichende Sauerstoffversorgung festgestellt werden, die nur durch sofortige Stabilisierungsmaßnahmen behoben werden konnte. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Pflegerin den Tod der Patienten „zumindest billigend in Kauf genommen“ hat, was die Tragweite ihrer Taten unterstreicht. Dies berichtet auch t-online.de.

Um weitere Beweismittel zu sichern, wurde ein Durchsuchungsbefehl vollstreckt. Zudem wurde für die Pflegerin ein Berufsverbot angeordnet, das sofortige Konsequenzen für ihre berufliche Karriere hat. „Das ist ein erschütternder Vorfall, der bei uns allen Fragen aufwirft“, erklärt ein Sprecher der Seniorenresidenz. Die Station, auf der die Pflegerin arbeitete, beherbergte Patienten, die seit vielen Jahren im Wachkoma sind und auf eine zuverlässige Pflege angewiesen sind, um ihr Überleben zu sichern.

Diese erschreckende Situation wirft auch grundlegende Fragen zur Kontrolle und Sicherheit in Pflegeeinrichtungen auf. Wie können solche Vorfälle zukünftig verhindert werden? Und wie können Angehörige sicher sein, dass ihre Liebsten in der Pflege gut aufgehoben sind? Die Ermittlungen sind in vollem Gange und man darf gespannt sein, welche weiteren Erkenntnisse noch ans Licht kommen werden.