Einbruchswelle in Marburg: Zwei Häuser in Wilhelm-Busch-Straße betroffen!
Einbrüche in Marburg: Mehrere Wohnhäuser und Einrichtungen betroffen; Polizei sucht Zeugen. Schäden von bis zu 2.500 Euro.

Einbruchswelle in Marburg: Zwei Häuser in Wilhelm-Busch-Straße betroffen!
Die Sicherheitslage in Marburg nimmt besorgniserregende Züge an. In der Wilhelm-Busch-Straße wurden am Samstag, dem 17. Januar, gleich zwei Wohnhäuser von Einbrechern heimgesucht. Wie op-marburg.de berichtet, verschafften sich die Täter über eine Terrasse und ein Küchenfenster Zugang zu einem der Häuser. In einer Doppelhaushälfte durchsuchten die Diebe in der Zeit zwischen 17 und 23:30 Uhr sämtliche Schränke und Schubladen und entwendeten wertvollen Schmuck. Den Schaden beziffern die Ermittler auf etwa 2.000 Euro.
In einem benachbarten Einfamilienhaus entkamen die Täter mit Bargeld und einer Münzsammlung. Die Bewohner bemerkten den Einbruch am Sonntag gegen 12:45 Uhr, während die Ermittlungen ergaben, dass hier ein Schaden von rund 500 Euro verursacht wurde. Zeugen werden gebeten, Hinweise an die Kriminalpolizei in Marburg unter der Telefonnummer 06421/4060 zu übermitteln.
Zunahme von Einbrüchen
Die Vorfälle in Marburg sind Teil eines bundesweiten Trends. Presseportal.de informiert zudem über weitere Einbrüche in der Region, darunter auch in die Evangelische Familien-Bildungsstätte, wo zwischen dem 17. und 18. Januar Handys und Bargeld entwendet wurden, wodurch ein Sachschaden von 1.500 Euro entstand.
Ein Blick auf die aktuellen Zahlen der Einbruchstatistik von 2024 zeigt einen besorgniserregenden Anstieg der Wohnungseinbrüche in Deutschland. Im Jahr 2023 wurden bundesweit 77.819 Einbrüche registriert – ein Anstieg um rund 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit täglich durchschnittlich 213 Einbrüchen zeigen sich Großstädte besonders betroffen, während ländliche Regionen tendenziell in Ruhe gelassen werden.
Die Alarmglocken läuten
Ein Alarmzeichen sind die vielfältigen Methoden, mit denen Einbrecher vorgehen. Häufigste Zugangswege sind Balkontüren und Fenster, die häufig aufgebrochen werden. Diese Taktiken befähigen Gelegenheits- und Spontantäter, die rund 80 Prozent der Einbrüche ausmachen, ihre kriminellen Handlungen unbemerkt durchzuführen. Die Sicherheitslage fordert Präventionsmaßnahmen, die von der Polizei empfohlen werden. Sie bietet kostenlose Sicherheitsberatungen an und rät zu einer Kombination aus mechanischen und elektronischen Sicherheitslösungen.
Die jüngsten Vorfälle in Marburg verdeutlichen nicht nur das lokale, sondern auch das nationale Problem von Einbrüchen. Es bleibt zu hoffen, dass zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen von den Bewohnern ergriffen werden und die Polizei die Täter schnell aufspüren kann. In diesen unsicheren Zeiten ist es wichtig, wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten zu melden.