Dorfentwicklung im Ammerland: Fortschritte und Herausforderungen 2026!
Das Dorfentwicklungsprogramm im Ammerland fördert vielfältige Projekte in Apen, Edewecht und Rastede zur Stärkung ländlicher Gemeinschaften.

Dorfentwicklung im Ammerland: Fortschritte und Herausforderungen 2026!
Im ländlichen Raum Niedersachsen tut sich einiges: Das Dorfentwicklungsprogramm kommt nicht nur den Dörfern zugute, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern, die hier leben. Besonders in den Gemeinden Apen, Edewecht und Rastede zeigt sich, wie vielfältig die Projekte sind, die aus diesem Programm heraus gefördert werden. Immerhin zielt das Programm darauf ab, die Struktur des ländlichen Raums nachhaltig zu verbessern und zu gestalten.
In Apen etwa wurde das Programm bereits 2017 ins Leben gerufen. Hier freut man sich über eine hohe Anzahl bewilligter privater Projekte und eine durchweg positive Resonanz. Die Sanierung ortsbildprägender Gebäude und die Aufwertung der Dorfgemeinschaftshäuser stehen ganz oben auf der Liste der Initiativen. Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bürgern läuft bestens, und man habe ein gutes Händchen für die anstehenden Vorhaben.
Edewecht: Kritik und Fortschritte
In Edewecht hingegen sieht die Lage etwas anders aus. Die Gemeinde wurde in zwei Dorfregionen unterteilt: Edewecht-Ost und Edewecht-West. Beide sind seit 2019 und 2020 anerkannt, doch die Projekte kommen schleppend voran. Hier stehen die Gestaltung der Ortsdurchfahrt Osterscheps sowie die Errichtung und Verbesserung von Dorfplätzen auf der Agenda. Kritiker bemängeln die schwerfälligen Verfahren und die geringe Nachfrage aufgrund bürokratischer Hürden.
Während sich in Rastede die Bürger aktiv beteiligen und über ein positives Projekt, den Dorfplatz in Hahn-Lehmden, stolz berichten, bleibt der Fortschritt hier hinter den Erwartungen zurück. Der Dorfentwicklungsplan wurde seit 2017 anerkannt, der Förderzeitraum läuft bis September 2025. Doch trotz der positiven Bürgerbeteiligung gibt es auch hier Enttäuschungen über nicht realisierte Umgestaltungen.
Die Herausforderungen der Dorfentwicklung
Wie sich zeigt, sind die Herausforderungen in der Dorfentwicklung nicht zu unterschätzen. Der Bund und die Länder fördern diese lebendigen Projekte, doch oft stehen hohe finanzielle und organisatorische Aufwände hinter den Kulissen. Es gibt zunehmende Aufgaben, die ohne eine entsprechende finanzielle Ausstattung kaum zu bewältigen sind. Die Einschränkungen bei lokalen Standards und bei Projekten beeinträchtigen die Handlungsfähigkeit der Akteure spürbar.
Natürlich kommen zahlreiche Angebote und Fördermöglichkeiten insbesondere der ländlichen Gemeinden dadurch zustande. Diese werden im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) bereitgestellt, wobei bis zu 65% der förderfähigen Kosten für Gemeinden und ähnliche Rechtspersonen übernommen werden können. Mehr Informationen dazu bietet das Dorfentwicklungsprogramm Niedersachsen, das auf die integrierte ländliche Entwicklung ausgerichtet ist.
Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass Niedersachsen auf dem richtigen Weg ist, um ländliche Strukturen zu erhalten und neu zu gestalten. Es bleibt abzuwarten, wie schnell die Herausforderungen gemeistert werden können und welche erfolgreichen Projekte noch in Zukunft folgen werden. Fakt ist: Die Dorfgemeinschaften sind gefragt und stehen in direkter Verantwortung, ihr Umfeld aktiv mitzugestalten.